Ein starkes Offensivpaket und eine stabile Defensive! Mit dem Tabellenführer SG Dynamo Dresden trifft der SV Wehen Wiesbaden am kommenden Sonntag (30. März) auf ein Team, das sowohl vorne als auch hinten zu überzeugen weiß. Doch auch ein individueller Blick auf den Dresdner Top-Torjäger lohnt sich. Hier ist der Dreierpack mit wissenswerten Fakten rund um das Team aus Sachsen.
Fakt 1: Starkes Offensivpaket
Egal, welche Statistik man in der 3. Liga heranzieht, in nahezu jeder ist die SGD in den Top 3 vertreten. Dabei glänzen die Dresdner nicht nur mit dem zweithöchsten Ballbesitzwert der 3. Liga, sondern erspielen sich damit auch die meisten Ballberührungen im gegnerischen Sechszehner. Durchschnittlich mehr als achtmal pro Partie sind die Sachsen im Strafraum ihrer Kontrahenten am Ball und beweisen dabei ein feines Gespür für den richtigen Moment des Abschlusses. So kreiert die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Stamm nicht nur die drittmeisten Torchancen, sondern feuert auch die zweitmeisten Schüsse aller Drittligisten ab. Die Konsequenz: Mit 54 Treffern stellt das Team aus Elbflorenz die aktuell zweitbeste Offensive.
Fakt 2: Dresdner Top-Torjäger als Dauerschütze
„Wer nicht schießt, kann nicht treffen“, lautet eine beliebte Fußballerweisheit, die auch Dynamo-Stürmer Christoph Daferner bekannt sein dürfte. Ganze 4,4-mal schießt der mit 1,89 Meter hoch gewachsene Stürmer pro 90 Minuten auf den gegnerischen Kasten, womit er im Ranking unter den Drittligaspieler an der Spitze steht. Der Erfolg gibt ihm recht, denn starke 15 Tore stehen für den ehemaligen deutschen U-Nationalspieler bereits zu Buche. Der einzige Spieler, der Daferner in puncto Torschüssen folgen kann, könnte am Sonntag übrigens ebenfalls auf dem Platz stehen. Erwähnter Spieler ist nämlich SVWW-Stürmer Nikolas Agrafiotis, der ebenfalls durchschnittlich 4,4-mal pro 90 Minuten den Abschluss sucht.
Fakt 3: Stabile Defensive
Nicht nur stellt die SGD die zweitbeste Offensive der 3. Liga, sie kassiert bislang auch die zweitwenigsten Gegentore. Insbesondere in den letzten vier Partien erwies sich die Dresdner Defensive dabei als echtes Bollwerk, denn einzig und allein Essen konnte beim 1:1 an der Hafenstraße in diesem Zeitraum gegen die Sachsen treffen. Insgesamt neunmal blieb der Kasten von Schlussmann Tim Schreiber bislang gänzlich sauber, womit die Sachsen auch in dieser Statistik zur Ligaspitze zählen.