SVWW in Oliva: Intensive Arbeit gegen den Ball
Tag 7 – Donnerstag, 8. Januar
Am Vormittag des siebten Tages stand für die SVWW-Profis bereits die letzte Rasen-Einheit des Trainingslagers an. In der Arbeit gegen den Ball war diesmal unter anderem das Kettenverhalten Thema, an welchem das Team wie schon an den Schwerpunkten der letzten Tage akribisch arbeitete. Im Anschluss an das Training wurden dann bereits die ersten Trainingssachen zusammengepackt und in den Bus verladen, da die zweite Einheit des Tages am Nachmittag im Gym stattfand.
Darüber hinaus zeigte sich das spanische Wetter am vorletzten Tag vor der Abreise nochmal von seiner besten Seite. Bei bis zu 18 Grad ging es deshalb für einige Spieler vor dem Abendessen noch an den Strand und teils sogar ins Meer, wo die verdiente Abkühlung nach anstrengenden Tagen wartete.
Zum Abschluss des Trainingslagers findet morgen um 13 Uhr noch der zweite Test gegen den SV Darmstadt 98 statt. Tags darauf geht es mit dem Flieger wieder zurück nach Deutschland.
Tag 6 – Mittwoch, 7. Januar
Start in Halbzeit zwei: Der sechste Tag in Oliva war zeitgleich auch der Beginn des zweiten inhaltlichen Blocks des Trainingslagers. Nach einem morgendlichen Lauf noch vor dem Frühstück ging es am Vormittag zur ersten von heute gleich zwei Trainingseinheiten auf dem Platz. Im Fokus stand nun die Arbeit gegen den Ball, darunter Auslöser des Pressingsverhaltens sowie Eins-gegen-Eins-Situationen des Abwehrspielers gegen den Stürmer.
Um 15:30 Uhr ging es dann ein zweites Mal auf den Platz, diesmal mit dem inhaltlichen Schwerpunkt auf Seitenverlagerungen, ehe zum Abschluss des Tages der fast schon traditionelle spanische Abend mit den mitgereisten Fans stattfand. In einer separaten Location im Oliva Nova Beach & Golf Resort wurden unter anderem Gazpacho, Paella, gebratene Oktopusse und verschiedene Süßspeisen serviert, die zusammen mit passenden Getränken für einen rundum gelungenen Abend sorgten. Nach dem Essen ging die Mannschaft dabei aktiv auf die Fans zu, setzte sich zu ihnen an den Tisch und bedankte sich für ihr starkes Engagement und die Zeit, die sie für die Mannschaft, nicht nur mit der Reise nach Spanien, immer wieder aufbringen.
Tag 5 – Dienstag, 6. Januar
Die ersten vier Tage liegen hinter dem SVWW, vier weitere Tage folgen nach heute noch. Der zeitliche Mittelpunkt des Trainingslagers wurde von den Rot-Schwarzen dabei voll und ganz zur Regeneration nach dem Testspielsieg gegen den SV Darmstadt 98 genutzt.
So ging es heute erstmals in Oliva nicht auf den Fußballplatz. Stattdessen trafen sich die Profis zu einer regenerativen Einheit auf der nahegelegenen Padel-Anlage. Auf gleich sieben Plätzen parallel wurde im Zwei-gegen-Zwei-Modus mit ständig wechselnden Partnern kurze Matches ausgetragen. Nach jedem Spiel rückte dabei das Siegerteam einen Court nach oben, das Verliererteam einen Court nach unten. Anschließend wurden die Duos innerhalb des Zwei-gegen-Zwei-Duells wieder neu gemischt, sodass immer neue Kombinationen entstanden.
Am Ende kristallisierte auf Platz 1 das Siegerteam heraus. Gino Fechner und Jordy Gillekens setzten sich im Finale gegen Finn Ludwig und Sascha Mockenhaupt durch.
Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung, wobei Noah Brdar die Zeit für ein ausführliches Interview bei Studio26 nutzte. Im vereinseigenen Club-TV ließ der 20-jährige Schlussmann sein Drittliga-Debüt gegen den TSV Havelse vor rund zwei Monaten nochmal Revue passieren und nahm die Fans mit auf seinem Weg vom rot-schwarzen NLZ in den deutschen Profi-Fußball. Das komplette Interview gibt es auf dem YouTube-Kanal des SVWW.
Tag 4 – Dienstag, 6. Januar
Der vierte Tag stand ganz im Zeichen des ersten Testspiels gegen den SV Darmstadt 98. Um 10 Uhr ging es für die SVWW-Profis auf den Platz zur rund 45-minütigen Aktivierung, an deren Ende noch verschiedene Standardsituationen einstudiert wurden. Nach dem Pre-Match-Meal am Mittag folgte dann um 15 Uhr der besagte Test gegen die Lilien, welcher dank eines Treffers von Lukas Schleimer kurz vor der Halbzeitpause mit 1:0 gewonnen wurde.
Damit war der erste von insgesamt zwei Blöcken innerhalb des Trainingslagers bereits abgeschlossen. Nach dem Spiel gaben neben SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning, noch Siegtorschütze Lukas Schleimer sowie Winterneuzugang und Debütant Kevin Broll im Interview bei Studio26 ihre Stimmen zum Spiel ab. Wie der Torschütze seinen Treffer auf dem Feld wahrgenommen hat, wie es sich für den neuen SVWW-Keeper angefühlt hat, wieder auf dem Platz zu sehen und wie die Abendplanung der drei aussah, gibt es im Interview auf YouTube zu sehen.
Tag 3 – Montag, 5. Januar
Deutsches Wetter auf spanischem Boden: Der Regen begleitete die SVWW-Profis auch am dritten Tag des Trainingslagers in Oliva. Nach einer weiteren Einheit im Gym am Vormittag ließen sich die Rot-Schwarzen allerdings auch vom Wetter nicht bremsen und absolvierten am Nachmittag eine rund 90-minütige Einheit auf dem Platz. Inhaltliche Schwerpunkte waren unter anderem die Strafraumbesetzung im Angriffsspiel, Überzahlsituationen und Torabschlüsse.
Am Abend gab SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning im Interview bei Studio26 noch spannende Einblicke in die ersten Tage im Trainingslager. Welche Eindrücke er von der Mannschaft gewonnen hat, welche drei Dinge jedes gute Trainingslager braucht und wie sich Winterneuzugang Kevin Broll sowie die beiden U19-Spieler Ibrahim Ati Allah und Lars Kühne bislang schlagen, ist jetzt auf dem YouTube-Kanal des SVWW zu sehen.
Tag 2 – Sonntag, 4. Januar
Der zweite Tag des Trainingslagers (Sonntag, 4. Januar) startete früh morgens mit einem kleinen Strandlauf, ehe am Vormittag bereits die nächste Trainingseinheit folgte. Im Fokus standen vor allem die Abläufe im Angriffsspiel sowie eine weitere Spielform.
Am Nachmittag ging es dann, aufgeteilt in zwei Gruppen, erneut zum nahegelegenen Trainingsgelände – diesmal jedoch nicht auf den Platz, sondern in den Kraftraum. Dort standen in erster Linie Sprünge auf dem Programm, die die Explosivität der Spieler fördern. Der Rest des Tages stand anschließend zur freien Verfügung und wurde wie schon am Vortag von zahlreichen Profis genutzt, um das Wellness- und Regenerationsangebot des Resorts zu genießen.
Eine schöne Geschichte gab es am zweiten Tag des Trainingslagers auch abseits des Platzes. Vor exakt neun Jahren verpflichtete der SVWW seinen heutigen Rekordspieler Sascha Mockenhaupt vom norwegischen FK Bodø/Glimt. Diesem Anlass entsprechend nahm sich der 34-Jährige am Abend in der Hotel-Lobby noch Zeit für eine besondere Aufgabe, nämlich dem Zusammenstellen seiner persönlichen „All-Time“-SVWW-Startelf, bestehend aus ehemaligen Spielern der Rot-Schwarzen. Nach „intensiven Diskussionen mit Freunden und Familie“, die ihn nach eigener Aussage „die Mittagspause gekostet“ hatten, stand am Ende eine Elf, die sich mehr als sehen lassen kann. Das dazugehörige Video gibt es auf der Instagram-Seite des SVWW.
Tag 1 – Samstag, 3. Januar
Hola, Oliva! Der SV Wehen Wiesbaden ist am Samstag (3. Januar) im Oliva Nova Beach & Golf Resort nahe Valencia angekommen. Dort werden sich die Rot-Schwarzen in den kommenden neun Tagen bis Sonntag (11. Januar) intensiv auf die bevorstehende Rückrunde in der 3. Liga vorbereiten.
Mit leichter Verspätung hob der für 10 Uhr geplante Flieger am Frankfurter Flughafen ab und brachte das Team sicher nach Valencia. Von dort ging es mit dem Bus weiter nach Oliva ins Oliva Nova Beach & Golf Resort, wo der SVWW bereits zum achten Mal Quartier bezieht und erneut ein „super Hotel, gutes Essen und schöne Zimmer“ vorgefunden hat, wie SVWW-Kapitän Fatih Kaya im Interview mit Studio26, dem vereinseigenen Club-TV, betont.
Kurz nach dem Mittagessen stand direkt die erste gemeinsame Trainingseinheit des neuen Jahres auf einem der nahegelegenen Plätze an. Die rund 75-minütige Einheit, die von mehr als 20 Fans der Rot-Schwarzen mitverfolgt wurde, konzentrierte sich dabei vor allem auf Passübungen und erste Spielformen. Bei angenehmen 15 Grad herrschte nur zu Beginn des Trainings ein leichter Nieselregen, der sich schnell verzog.
„Man hat gemerkt, dass alle Jungs heiß sind und Bock darauf haben, in dieser Woche richtig Gas zu geben und den Tank nochmal neu aufzufüllen“, berichtet Kaya über seine Eindrücke von der ersten Einheit. „Es war sehr viel Feuer, Ehrgeiz, aber auch Spaß dabei. Das war ein guter Anfang.“



