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„Haben daran geglaubt und das Spiel gedreht“

Profis,

Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning, Vorlagengeber Niklas May, Torschütze Donny Bogicevic und Gästecoach Jens Härtel zum 3:1-Heimsieg des SV Wehen Wiesbaden gegen den FC Erzgebirge Aue.

Daniel Scherning: 

„Ein erster Sieg als neuer Trainer ist immer wichtig. Wir haben ein super leidenschaftliches Spiel gezeigt. Die Anfangsphase war nicht ganz einfach, da hat noch ein bisschen die Schärfe gefehlt. Insgesamt war der Sieg aber total verdient. Schon in der ersten Halbzeit hatten wir hohe Ballgewinne, aber noch zu wenig Tiefe im Spiel. Mit der Umstellung auf Viererkette und den Wechseln, die den richtigen Impact aufs Spiel hatten, haben wir es geschafft, das Spiel zu ziehen. Die Standardsituation zum 1:1 war der Dosenöffner, das zweite Tor war dann super rausgespielt. Wir kommen in die Tiefe, haben eine gute Boxbesetzung und ein starkes Nachrückverhalten. In der Hinsicht haben wir heute viel investiert. Wir hatten uns für das Heimspiel vor eigener Kulisse einiges vorgenommen und die Mannschaft hat das super umgesetzt.“

Niklas May: 

„Der Sieg tut unglaublich gut, auch weil wir nach dem Gegentor in der ersten Halbzeit Moral bewiesen haben. In der Kabine hat der Trainer gesagt, dass wir alles in der eigenen Hand haben. Wir haben daran geglaubt und das Spiel gedreht. Beim zwischenzeitlichen 1:1 belohnen wir uns auch endlich mal mit einem Tor nach einer Standardsituation. Natürlich hoffen wir, dass das Spiel heute der Restart war. Wir schauen aber von Spiel zu Spiel. Wir wollen jede einzelne Partie ziehen, das wird hart genug.“

Donny Bogicevic: 

„Der Sieg heute war sehr wichtig, vor allem wenn man auf die Tabelle geschaut hat, dass Aue direkt hinter uns stand. Die Umstellung [nach dem 0:1 zur Pause] hat sehr gut gewirkt. Wir wurden offensiver und konnten das Spiel noch drehen. Als Einwechselspieler sollten wir vorne Impulse setzen, Abschlüsse suchen und so einen Impact auf das Spiel haben. Beim 2:0 habe ich mich außen angeboten. Jordy [Gillekens] spielt mir den Ball, ich lasse ihn prallen und er passt zu mir zurück. Ich laufe dann mit dem Ball in Mitte und verlagere die Seite. Niklas [May] spielt den Ball tief zu Ryan [Johansson]. Er geht in die Box und hat ein super Auge für mich im Rückraum. Ich wollte den Ball unbedingt aufs Tor bringen. Eigentlich war die lange Ecke anvisiert, aber Hauptsache der Ball ist reingegangen. Ich glaube, der Sieg gibt uns jetzt Auftrieb für die letzten drei Spiele vor der Winterpause.“

Jens Härtel: 

„Es war eine bessere Leistung als in den letzten beiden Spielen und am Ende stehst du mit leeren Händen da, weil du in zwei, drei Situationen nicht aufpasst. Normalerweise müssen wir schon in der ersten Halbzeit das zweite Tor nachlegen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nochmal die Chance, das 2:1 zu machen und [stattdessen] kriegst du das Gegentor. Wir haben [danach] nochmal alles probiert und ein paar Halbchancen gehabt. Am Ende ist es extrem ärgerlich, dass du noch einen Glücksschuss kassierst und es 3:1 steht. Wir haben das Tor nicht getroffen oder der Torwart hat gehalten. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir ein paar Bälle schlampig gespielt und viele Situationen weggegeben. Vor dem Spiel haben wir darüber gesprochen, dass manchmal Kleinigkeiten den Ausschlag geben, ob ein Ball reingeht oder nicht.”