26 Portraits
1926 - 2026
Heinz Hankammer
Der Traum der 2. Liga
Ohne ihn wäre der SV Wehen Wiesbaden nicht der Verein, der er heute ist: Heinz Hankammer, der in Breithardt geborene und in Eltville am Rhein aufgewachsene BRITA‑Gründer, führte den SV Wehen von der A‑Klasse bis in die 2. Bundesliga. Sein Wirken prägt den Verein bis heute.
Vom Vater des E-Jugendspielers zum Präsidenten
Eigentlich hatte Heinz Hankammer kaum Bezug zum Fußball. Sein Sohn Markus spielte in der E-Jugend des SV Wehen. Mehr Verbindung gab es nicht.
Doch Hankammer war jemand, der alles, was er anpackte, erfolgreich machen wollte und so kam eins zum anderen. Im Jahr 1979 stieg der Familienvater als Hauptsponsor ein, rückte parallel in den Vorstand und wurde bereits drei Jahre später Vorsitzender. Schon damals formulierte der Vereinschef ein Ziel, das viele belächelten. Wehen sollte eines Tages in der 2. Liga spielen.
Der Weg nach oben
Es entstand eine enge Verbindung zwischen Hankammer, BRITA und dem Verein. Der Unternehmer professionalisierte Strukturen, förderte Talente und half, den SV Wehen Schritt für Schritt sportlich nach oben zu bringen. Von 1986 bis 1989 gelang in nur drei Jahren der Schritt von der A-Klasse bis in die damals drittklassige Oberliga. Später etablierte man sich in der dann drittklassigen Regionalliga.
Die Erfüllung einer Vision
Der Sommer 2007 wurde schließlich zum historischen Moment. Der SV Wehen stieg erstmals in die 2. Bundesliga auf. Das für viele völlig utopische Ziel, welches Hankammer mehr als zwei Jahrzehnte zuvor formuliert hatte, war erfüllt. Auf dem Halberg, wo einst rote Asche und weidende Kühe den Rahmen bildeten, war ein Traum wahr geworden. Ein Dorfverein hatte sich mit dem Aufstieg den Wunsch vom Profifußball erfüllt. Es war das Resultat eines stetigen Aufbaus, durchdachter Entscheidungen und einem festen Glauben an den eigenen Weg.
In diese Phase fiel auch der Bau der BRITA Arena, eines der sichtbarsten Symbole seines Wirkens. Ein eigenes Stadion und ein neues Zuhause, gebaut für die infrastrukturellen Voraussetzungen des Profifußballs. Bis heute ist die BRITA Arena die Heimspielstätte des SV Wehen Wiesbaden.
Abschied und Vermächtnis
Nach knapp dreißig Jahren an der Spitze trat Heinz Hankammer 2010 nicht mehr zur Wiederwahl an, worauf ihn die Mitglieder zum Ehrenpräsidenten ernannten. Der BRITA-Gründer hatte den SV Wehen nicht nur geführt, sondern definiert. Er war der Architekt des Aufstiegs, der Treiber der Professionalisierung und der Mann, der aus ambitionierten Feierabendkickern einen Profiverein formte.
Als er 2016 wenige Wochen vor seinem 85. Geburtstag verstarb, fand seine Trauerfeier in der BRITA Arena statt. In genau jener Arena, die er hatte bauen lassen, um „seinen Verein“ nach Jahren des Aufbaus in der 2. Bundesliga spielen zu sehen.
Ludwig Anspach
Sportlicher Impulsgeber und Schöpfer der Traditionsmannschaft
Als Ludwig Anspach 1984 zum SV Wehen wechselte, schrieb er unmittelbar Vereinsgeschichte. Während die Mannschaft bis dahin ausschließlich aus Spielern aus Wehen, Taunusstein, Hahn oder Seitzenhahn bestand, war der aus dem Wiesbadener Stadtteil Kostheim kommende Fußballer nach eigener Aussage der erste Wehner Spieler „von außerhalb“. Zwischen 1984 und 1993 gewann er fünf Meisterschaften, den ersten Hessenpokal der Vereinsgeschichte und stand dreimal im DFB-Pokal auf dem Platz. Noch während seiner aktiven Karriere gründete er die Traditionsmannschaft, die im nächsten Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feiert.
Neuzugang als Impulsgeber
Alles begann mit einem Anruf. Vor der Saison 1984/85 meldete sich Heinz Hankammer persönlich bei Anspach und überzeugte den höherklassig aktiven zentralen Mittelfeldspieler davon, in den Taunus zu wechseln. Parallel ermöglichte er dem damals mitten in der Umschulung steckenden Anspach eine Stelle als Kaufmännischer Angestellter bei BRITA.
Für Anspach war es weit mehr als ein Vereinswechsel. Es war der Einstieg in ein Umfeld, das er nicht nur fußballerisch voranbrachte, sondern mit seiner Offenheit und seinem Netzwerk aktiv mitgestaltete. Er brachte Menschen zusammen und gab dem Verein durch seine Kontakte frische Impulse. Durch ihn fanden Erfolgstrainer Horst Hülß und Spieler wie die Erfolgsgaranten Rudi Collet, Bruno Hübner und Dietmar Aßmann den Weg nach Wehen – Puzzleteile, die den sportlichen Erfolg der 80er Jahre entscheidend prägten.
Prägende Momente
Im Jahr 1988 gehörte Anspach jener Mannschaft an, die den ersten Hessenpokal der Vereinsgeschichte gewann. Als Hessenpokalsieger folgte später auch die Teilnahme am DFB-Pokal und dort eine Reise, die für eine Landesligamannschaft alles andere als selbstverständlich war. Nach Erfolgen gegen den Oberligisten VfL Kirchheim/Teck und den Landesligisten FC Emmendingen ging es für Wehen in der 3. Runde endlich gegen den ersehnten Bundesligisten. „Wir sind alle nach Wehen gefahren und haben zusammen die Auslosung geschaut“, erinnert sich Anspach. „Die Wochen bis zur Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern waren Euphorie pur“. Das Spiel im dichten Nebel des Wiesbadener Helmut-Schön-Sportparks blieb dann auch lange offen, ehe der FCK die Partie mit zwei späten Treffern zum 3:2-Endstand drehte. Der Trikottausch mit Bundesliga-Star Wolfram Wuttke ist bis heute Anspachs persönliches Erinnerungsstück.
Parallel zu den Erlebnissen im Pokal ging es in der Liga mit drei Aufstiegen unaufhaltsam nach oben. Das Highlight war schließlich 1989 der Aufstieg in die damals drittklassige Oberliga sowie die damit versprochene Kanada-Reise vom Vorstandsvorsitzenden Heinz Hankammer. Mit Wohnmobilen ging es zu den Niagara-Fällen, durch mehrere Nationalparks, zur kanadischen Formel1-Strecke und dem Olympiadorf in Calgary. Ohnehin war das Team dieser Zeit „sowohl sportlich als auch beim Feiern erstklassig“, erzählt Anspach schmunzelnd. Nach manchen Spielen zogen Spieler und Partnerinnen Arm in Arm die Wehener Straßen entlang, um in der Gästestätte “Zur Krone“ einzukehren. Jenem Ort, der 1926 auch die Geburtsstätte des SV Wehen war.
Die Equipe Special – sein Lebenswerk
Noch während seiner aktiven Laufbahn, die er mit zwei weiteren Meisterschaften in der 2. Mannschaft des SV Wehen ausklingen ließ, gründete Anspach 1992 zusammen mit seinem Mitspieler Rudi Collet die Traditionsmannschaft. Getragen wurde die Idee dabei immer von dem Gedanken „mit Fußball etwas Gutes tun zu wollen“, betont Anspach. Seitdem spielt das Team regelmäßig für soziale Zwecke, etwa zur Unterstützung von Inklusionsprojekten oder zur Finanzierung medizinischer Behandlungen oder dringend benötigter Infrastruktur. „Rund 30.000 bis 35.000 Euro wurden so bereits gespendet“, schätzt Anspach, der bis heute Verantwortlicher der Mannschaft ist.
Parallel dazu ist der heutige Rentner Nachwuchsscout für den Grundlagenbereich bis zur U14 und begleitet die SVWW-Fußballschule als gelegentlicher Campleiter. „Das war nochmal eine ganz neue Erfahrung und völlig andere Perspektive. Es macht aber einen Höllenspaß“, sagt er mit der Begeisterung eines Menschen, den der Fußball nie losgelassen hat.
Annegret Sievert
Treue Seele der Geschäftsstelle
Wenn im Fußball über prägende Gesichter gesprochen wird, fallen oft Namen von Spielern, Trainern oder Funktionären. Annegret Sievert hatte keine dieser Rollen inne und dennoch wäre ohne sie vieles nicht möglich gewesen. Fast 29 Jahre lang war sie als Mitarbeiterin das organisatorische Herz des SV Wehen, die Stimme am Telefon und die gute Seele der Geschäftsstelle. Sie ist die Frau, die den Verein durch unzählige Veränderungen, Aufstiege und Herausforderungen begleitet hat.
Von der Bank zu BRITA und von dort in den Sport
Für Annegret Sievert war es ein normaler Arbeitstag in der Bank, als plötzlich der Vorsitzende des SV Wehen und BRITA-Gründer Heinz Hankammer vor ihr stand. Ihre Initiativbewerbung hatte den Unternehmer überzeugt und für ihn war klar: Er wollte Sievert abwerben. Kurze Zeit später, im Juli 1992, wechselte sie als seine Sekretärin zu BRITA und übernahm parallel Aufgaben beim Fußballverein. Eine klassische Geschäftsstelle gab es damals noch nicht und doch fand sie dort genau das, was sie suchte: „Ich wollte unbedingt im Sport arbeiten und habe es vom ersten Tag an mit viel Herz gemacht.“ Schnell übernahm sie zentrale Funktionen im Verein: Sie organisierte die Kassenbesetzung an Spieltagen, schrieb Verbandsmeldungen, kümmerte sich um die Zuschüsse und wickelte den Zahlungsverkehr ab. Zudem war sie die wichtigste Anlaufstelle für Spieler, Trainer, Helfer und Funktionäre.
Stets vom Wandel begleitet
Mit dem sportlichen Aufstieg des Vereins wuchs auch der organisatorische Aufwand. Zwischen 1992 und 2021 war "Anne" die Konstante inmitten all dessen, was sich veränderte. Allein fünf verschiedene Arbeitsorte durchlebte sie. Von den ursprünglichen Räumlichkeiten in Wehen-Taunusstein ging es zunächst in die Weiherstraße und später in die Platter Straße in Wehen. Anschließend folgte der Umzug nach Wiesbaden in den Welfenhof in der Mainzer Straße und in die BRITA Arena.
Herausforderungen, die man nie vergisst
Besonders in Erinnerung ist "Anne" ein Ereignis geblieben, das sowohl für den Verein als auch für sie selbst zur Bewährungsprobe wurde. Das DFB-Pokalspiel des damaligen Regionalligisten SV Wehen gegen die erst drei Jahre zuvor Weltpokalsieger gewordene Borussia aus Dortmund im Oktober 2000. „Das Telefon hat nicht mehr stillgestanden. Jeder wollte Tickets haben“, erinnert sich Sievert zurück. „Manche haben angerufen und mussten erst einmal sichergehen, ob das wirklich der BVB aus dem Fernsehen sei.“ Es waren exakt jene Dortmunder, die sich gegen den SV Wehen dann auch lange schwertaten und erst in der Verlängerung mit 1:0 gewannen. „Es waren viele lange und anstrengende Tage. Trotzdem dachte ich schon nur zwei Tage nach dem Spiel: Ich würde es sofort wieder machen.“
„Ich bin zusammen mit dem Verein gewachsen“
Ohnehin hatte die frühere Bankangestellte stets große Freude an ihrer Arbeit. „Es ist mir nie schwergefallen, ins Büro zu fahren, was vor allem an den Personen lag, mit denen ich zusammengearbeitet habe.“ Der SV Wehen wurde zu ihrem beruflichen Zuhause. Am Ende waren es knapp drei Jahrzehnte. „Ich bin über all die Jahre zusammen mit dem Verein gewachsen. Ich bin mit ihm aufgestiegen und so kamen immer neue Ligen und neue Bestimmungen dazu. Es wurde nie langweilig. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich hier nicht mehr weg möchte. Mein Traum, im Sport zu arbeiten, ist in Erfüllung gegangen. Danke an Heinz und Markus Hankammer, dass sie mir das ermöglicht haben.“
SVWW-Fan bis heute
Mit ihrem Renteneintritt im Februar 2021 verließ sie den Verein als Mitarbeiterin, nicht jedoch als Fan. Bis heute verfolgt sie den SVWW mit großer Leidenschaft, hat sich sogar eine VIP-Dauerkarte gesichert und ist bei fast jedem Heimspiel live in der BRITA Arena dabei. Zudem lässt sie es sich auch bei besonderen Auswärtsspielen nicht nehmen, den SVWW vor Ort zu unterstützen, so zum Beispiel bei den beiden Relegationsduellen gegen Bielefeld und Regensburg. Und wenn sie einmal nicht persönlich beim Spiel sein kann, verfolgt sie das Geschehen selbstverständlich über MAGENTA SPORT und fiebert zuhause vor dem Fernseher leidenschaftlich mit.
Zum Abschluss hat sie für alle heutigen Mitarbeitenden einen Wunsch, der von Herzen kommt: „Ich hoffe, dass ihr genauso viel Freude habt wie ich in den fast 30 Jahren.“
Sascha Mockenhaupt
Eine noch spielende Legende
Wenn beim SV Wehen Wiesbaden über Identifikationsfiguren gesprochen wird, fällt unweigerlich ein Name: Sascha Mockenhaupt. Mit 342 Pflichtspielen für den SVWW (Stand der Veröffentlichung) ist er der Spieler mit den meisten Profieinsätzen der Vereinsgeschichte, wodurch er völlig verdient den Titel des Rekordspielers trägt. Zwei Aufstiege in die 2. Bundesliga (2019 und 2023), vier Hessenpokalsiege (2017, 2019, 2021, 2025) und unzählige Momente, die das kollektive Gedächtnis des Vereins prägen: Mockenhaupt steht wie kaum ein anderer für sportliche Beständigkeit, Bodenständigkeit und eine Form der Verbundenheit, die im Profifußball zuletzt immer seltener geworden ist.
Ein Satz mit Langzeitwirkung
Am 4. Januar 2017 wechselte der damals 25 Jahre alte Mockenhaupt zum SVWW. Schon zu diesem Zeitpunkt formulierte der Abwehrspieler mit der Nummer 4 auf dem Rücken einen Satz, der rückblickend den Kern seiner bisherigen Zeit im Verein beschreibt: „Ich bin überzeugt, dass man hier etwas bewegen kann.“ Die Aussage prägt seinen Weg bei den Rot-Schwarzen bis heute. Immer wieder entschied sich der Verteidiger bewusst gegen vermeintlich größere Karriereschritte oder höhere Geldsummen. Für ihn zählte etwas anderes, nämlich in einem Verein Besonderes zu leisten. Heute, noch während seiner aktiven Zeit beim SVWW, lässt sich bereits festhalten: Es ist ihm gelungen.
Sportliche Erfolge
Seit nunmehr zehn Spielzeiten trägt Mockenhaupt das Trikot des SVWW. Über die dramatische Relegation gegen den FC Ingolstadt 04 feierte er 2019 dank der damals geltenden Auswärtstorregel seinen ersten Zweitliga-Aufstieg. Vier Jahre später folgte der nächste, erneut über die Relegation, diesmal mit einem in Summe historischen 6:1 gegen Arminia Bielefeld.
Unvergessen bleiben auch die Bilder danach, als seine Mitspieler eine Wette einlösten und ihm, spontan vor laufender TV‑Kamera, eine Glatze rasierten. Es war eine Szene, die zeigt, wie Mockenhaupt tickt. Auf der einen Seite der Profi, der sich auch nach Niederlagen jedem Interview stellt und mit klaren, einordnenden Worten Verantwortung übernimmt. Auf der anderen Seite der Mensch, der Humor und Lockerheit ausstrahlt und für jeden Spaß zu haben ist. Teamgeist hat für ihn immer oberste Priorität. Sinnbildlich dafür steht auch sein Angebot an jeden Neuzugang, sich bei ihm zu melden, wenn er Unterstützung beim Ankommen in der Region benötigt.
Emotionale Highlights
Neben allen sportlichen Erfolgen sind es vor allem die emotionalen Momente, die Mockenhaupt ausmachen. Zu Beginn der Saison 2021/22 bescherte ihm der DFB-Pokal einen Gegner, der für ihn eine ganz besondere Bedeutung hat: Borussia Dortmund, sein Herzensverein seit Kindheitstagen. „Ich habe zwei Stunden geflennt“, gesteht er später und lässt keinen Zweifel daran, dass das nicht übertrieben ist. Die Platzwahl mit Marco Reus, Zweikämpfe mit Erling Haaland: An diesem Abend erfüllte sich sein Kindheitstraum und zeigte, dass auch Profifußballer letztendlich ganz normale Fußballfans sein können. Eins ist aber sicher, an diesem einen Tag hätte er „seinen BVB“ nur einmal richtig gerne verlieren sehen.
Noch persönlicher wurde es im März 2023. Beim Heimspiel gegen Waldhof Mannheim lief der zweifache Familienvater mit seinem Sohn ins Stadion ein. Eine Erinnerung, die ihn über ein Jahr später immer noch zu Tränen rührt. Mockenhaupt ist jemand, der seine Emotionen nicht versteckt und mit ihnen zeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt. „Ich würde nicht sagen, ich würde Aufstiege dafür eintauschen […] aber […] Familie ist etwas anderes“, ringt er in einem Rückblick auf die Szene mit gebrochener Stimme und feuchten Augen um Fassung. Dennoch macht er genau damit deutlich, was ihm dieser Moment bedeutet. Momente wie diese sagen mehr aus als jede Statistik. Sie zeigen, welche Rolle für ihn die wichtigste ist. Die des Vaters, der das selbstgemachte Armband seiner Tochter stolz über den Platz trägt.
Mockenhaupt wird SVWW-Rekordspieler
Am 27. Oktober 2024 ist es so weit. Im Spiel gegen Waldhof Mannheim, ausgerechnet gegen jenen Gegner, mit dem einer seiner emotionalsten Momente verbunden ist, wird „SM4“ mit seinem 292. Pflichtspiel zum alleinigen Rekordspieler des SV Wehen Wiesbaden. Nackte Zahlen waren für Mockenhaupt nie das Entscheidende und doch fasst dieser Rekord sein Wirken perfekt zusammen. Er steht für Beständigkeit, Verbundenheit und Verlässlichkeit, die weit über Abwehrarbeit auf dem Platz hinausgeht. Mockenhaupt hat den Verein geprägt, zweifelsfrei auf sportlicher, aber auch auf emotionaler und menschlicher Ebene. Seine Geschichte zeigt, was möglich ist, wenn man nicht dem größten Angebot folgt, sondern dem eigenen Gefühl. Dem Gefühl, das ihn bereits 2017 auf den Halberg führte.
Karl Bender
Wegbereiter des Wiederaufbaus
Karl Bender gehört zu den Persönlichkeiten, die den SV Wehen in seinen frühesten und zugleich unruhigsten Jahren entscheidend begleitet haben. Anfang der 1930er‑Jahre übernahm das Gründungsmitglied von 1926 die Vereinsführung und begleitete den Verein durch eine Phase sportlicher Entwicklung – mitten hinein in tiefgreifende politische Umbrüche. 1946 war es schließlich Bender, der die Wiedergründung des zwischenzeitlich aufgelösten Vereins anstieß und diesen trotz der widrigen Bedingungen der Nachkriegszeit in eine funktionierende Vereinsstruktur zurückführte.
Vorsitzender in Jahren des Aufbruchs
Sportlich gelangen dem SV Wehen Anfang der 1930er-Jahre erste spürbare Schritte nach vorn. Im Jahr 1933, dem Jahr, in dem Karl Bender die Vereinsführung übernahm, verpasste der SV Wehen nur knapp den ersten Aufstieg seiner Geschichte. Doch die politischen Entwicklungen jener Zeit ließen diese positive Entwicklung abrupt ins Stocken geraten und stellten den gesamten Sport vor ungeahnte Herausforderungen.
Ein erzwungenes Ende
1933 änderte sich alles. Wie viele andere Vereine wurde auch der „Sportverein Wehen“ aufgelöst. Bis 1939 fanden noch vereinzelt Spiele statt, doch ein geregelter Spielbetrieb war längst nicht mehr möglich. Anschließend ruhte der Ball vollständig. Trotzdem hielten die Mitglieder zusammen und bewahrten ihre Kameradschaft, selbst ohne offiziellen Verein.
Neuanfang nach dem Krieg
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wuchs im Frühjahr 1946 erstmals wieder die Hoffnung auf eine Rückkehr zum Vereinsleben. Karl Bender war es, der diesen Neuanfang initiierte und die entscheidenden Schritte anstieß. Auf seine Initiative hin trafen sich am 20. März 1946 in der Gaststätte „Zur Krone“ die ehemaligen Mitglieder und beschlossen, den Verein unter dem Namen „Sportverein Wehen 1926“ wiederzugründen.
Was danach folgte, war eine Gemeinschaftsleistung von beeindruckender Größe. Trikots und Bälle waren kaum aufzutreiben, der Sportplatz musste mühsam instandgesetzt, Tore erneuert und Strukturen komplett neu aufgebaut werden. Doch unter der Leitung Benders fand der Verein trotz widrigster Umstände Schritt für Schritt zurück in den geregelten Spielbetrieb. Bereits in der Saison 1946/47 meldete der Verein wieder zwei Mannschaften zur Meisterschaftsrunde an. Ein Meilenstein, der nach Jahren der Unsicherheit zeigte, wie viel Tatkraft, Beharrlichkeit und gegenseitige Unterstützung in dieser Phase zusammengetragen wurde.
Vom Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden
Am 1. Juli 1948 gab Gründungsmitglied Karl Bender den Vorsitz nach rund 15 Jahren an Wilhelm Baum weiter. Gleichzeitig wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt, eine Auszeichnung, die sein außergewöhnliches Engagement würdigte. Später erhielt er zudem die Ehrennadel des Hessischen Fußball-Verbands in Bronze als Anerkennung für seine langjährige und verdienstvolle Vorstandstätigkeit.
Benders Vermächtnis
Karl Bender war mehr als ein Vorsitzender. Er war Förderer des Zusammenhalts, treibende Kraft des Wiederbeginns und Hüter des Vereinsgedankens in den schwierigsten Zeiten. Sein Wirken zeigt, dass ein Verein nicht nur von sportlichen Momenten lebt, sondern von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. In Zeiten des Aufbruchs, ebenso wie in Zeiten der Trümmer.
Die Wiedergründung des SV Wehen im Jahr 1946 trägt seine Handschrift. Karl Bender gehörte zu denjenigen, die den Verein durch die dunkelsten Jahre trugen, ihn am Leben hielten und das Fundament legten, auf dem der SV Wehen bis heute steht.
Ralf Peuckmann
Wegbegleiter des Wehener Nachwuchs
Es gibt Menschen, die begleiten einen Verein nicht nur über Jahre, sondern über Generationen hinweg. Ralf Peuckmann ist einer von ihnen. Seit Ende der 1980er‑Jahre ist er Teil des SV Wehen, als Spieler, Trainer, Leiter der BRITA Fußballschule und heute als Koordinator des Grundlagen- und Aufbaubereichs. Sein berufliches Leben spielt sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert auf dem Halberg ab. Der gebürtige Wiesbadener war nie der Mann der großen Worte oder des Rampenlichts. Groß hingegen war sein Beitrag zum SV Wehen durch beständige, zuverlässige Arbeit im Nachwuchsbereich über Jahrzehnte hinweg.
Anfänge als Spieler
Im Sommer 1988 stieß Ralf Peuckmann als Neuzugang zur Wehener Landesliga‑Mannschaft. Die Verantwortlichen waren auf ihn aufmerksam geworden und Heinz Hankammer persönlich nahm den Hörer in die Hand, um ihn von einem Wechsel zu überzeugen. Die Verpflichtung zahlte sich sofort aus. Gleich in seiner ersten Saison wurde die Mannschaft Meister und stieg souverän in die Oberliga auf.
Neben dem Ligaalltag erlebte Peuckmann in der Saison 1988/89 auch eine der bemerkenswertesten Pokalreisen des Vereins: Der SV Wehen stieß bis ins Achtelfinale des DFB‑Pokals vor, führte dort gegen den damaligen Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern lange mit 2:1 und unterlag erst kurz vor Schluss mit 2:3. „Wir haben wirklich lang daran geglaubt, die Sensation zu schaffen“, sagt er rückblickend.
Parallel zu seiner aktiven Karriere widmete er sich dem Studium zum Diplomsportlehrer. Eine Knieverletzung beendete früh seine sportliche Laufbahn. Bis 1992 absolvierte er noch vereinzelt Partien in der zweiten Mannschaft, ehe er endgültig aufhören musste. Dennoch behielt er exakt diese Zeit als Spieler bis heute „als absolutes Highlight“ in Erinnerung.
Leiter der BRITA Fußballschule
Der Übergang ins Trainer- und Ausbildungswesen verlief fließend. Bereits 1990 übernahm Peuckmann die Leitung der neu gegründeten BRITA‑Fußballschule, einer Einrichtung, die auf seine eigene Idee zurückging und deren Konzept er selbst entwickelte. Während die Seniorenmannschaft sportlich Erfolg um Erfolg feierte, sollte der Nachwuchs strukturell aufschließen. Die Fußballschule mit kostenfreien Einheiten für junge Spieler war der erste Schritt. Seit 2008 arbeitet das rot-schwarze NLZ mit der Elly-Heuss-Schule als Eliteschule des Fußballs zusammen. Der erste Grundstein dafür wurde in Peuckmanns früher Arbeit gelegt.
Trainer verschiedener Jugendmannschaften
Ab den 2000er‑Jahren übernahm Peuckmann den Job des Jugendtrainers. Ein Weg, der ihn durch zahlreiche Altersklassen führte. Sowohl mit der U19 als auch mit der U15 wurde er Hessenmeister. Mit der U15 gelang ihm zudem der Aufstieg in die höchste Spielklasse, in der er mit seinem Team im ersten Jahr den Klassenerhalt feiern konnte.
Für Peuckmann waren dennoch nie allein Titel oder Tabellenplätze im Vordergrund. „Die Entwicklung auf dem Platz, die Fahrten mit den Jungs und auch das gemeinsame Verarbeiten von Niederlagen haben den Job für mich ganz genauso ausgemacht.“ Noch Jahre später schwärmt er vom damaligen Teamgeist, von gemeinsamen Erlebnissen und der Freude, heute auf den Sportplätzen erwachsene Menschen zu treffen, die einst seine Spieler waren. Einige wie Anthony Jung, Christian und David Kinsombi, Kevin Krauß und Alexander Schwolow wurden Profis. Doch für Peuckmann zählen alle anderen, auch jene, die heute in den Amateurligen der Region spielen, ganz genauso.
Koordinator für den Grundlagen- und Aufbaubereich
Seit der Saison 2018/19 verantwortet Peuckmann als Koordinator des Grundlagen- und Aufbaubereich die Mannschaften von der U11 bis zur U14. Schulkooperationen, individuelle Förderung und eine klare Ausbildungsphilosophie prägen seine Arbeit. Auf dem Weg in den Leistungsbereich laufen hier zahlreiche Fäden zusammen, sei es das Formen junger Talente, das Heranführen an höhere Anforderungen oder schlicht die Vermittlung grundlegender Werte. Peuckmann ist jemand, der diese Strukturen mit Geduld, Weitblick und einem sicheren Gefühl für das große Ganze gestaltet und kontinuierlich voranbringt.
Der Halberg: Mehr als ein Arbeitsplatz
Seine Haltung ist bodenständig: „Ich fühle mich hier wohl. Deswegen hatte ich auch nie vor, abzuspringen. Angebote gab es, aber ernsthaft in Erwägung gezogen habe ich sie nie“, sagt der zweifache Familienvater. „Ich bin dankbar für die Chance, die mir die Familie Hankammer gegeben hat. Ich konnte im Fußball arbeiten, zu einer Zeit, in der es nur wenige hauptberufliche Stellen im Sport gab.“
Peuckmann war als Leiter der Fußballschule, Trainer und Koordinator an entscheidenden Stellen dafür verantwortlich, dass der Verein nicht nur Talente hervorbringt, sondern auch Menschen prägt. Mit seiner ruhigen, verlässlichen Art hat er über Jahrzehnte hinweg Strukturen geschaffen, die weit über den sportlichen Erfolg hinaus Wirkung zeigen. Ein leiser, aber unverzichtbarer Teil der Vereinsgeschichte eines ehemaligen Spielers, der das Gesicht des Vereins nachhaltig mitgeformt hat, ohne je selbst das Rampenlicht gesucht zu haben.
Christian Hock
Die Handschrift des sportlichen Wegbereiters
Kaum ein Name ist mit der sportlichen Entwicklung des SV Wehen Wiesbaden so eng verbunden wie der von Christian Hock. Der gebürtige Aschaffenburger und seit vielen Jahren in Wiesbaden verwurzelte Ex‑Profi prägte den Verein in nahezu jeder sportlichen Rolle, trug Verantwortung für historische Momente und etablierte Strukturen, die bis heute Bestand haben. Hock gehört zu den Menschen, die den SVWW aktiv gestaltet haben - auf dem Trainingsplatz, im Nachwuchsbereich und später als Sportdirektor. Als Cheftrainer führte er den Verein 2007 erstmals in die 2. Bundesliga; zwölf Jahre später gelang ihm in der Funktion des Sportdirektors ein zweites Mal der Sprung ins Unterhaus der Bundesliga.
Die Anfänge als Trainer
Als Hock nach seiner aktiven Laufbahn den Schritt ins Trainerwesen wagte, begann sein zweites Fußballleben beim SV Wehen. In der Saison 2005/06 betreute der die U15, ehe er im Sommer 2006 zur U19 und parallel als Co-Trainer zu den Profis wechselte. Bereits im Oktober folgte die Beförderung zum Cheftrainer, zeitgleich der Auftakt einer der bemerkenswertesten Trainerphasen in der Vereinsgeschichte. Unter dem ehemaligen Mittelfeldspieler gelang dem SV Wehen der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga und bis heute ist Hock der einzige Trainer des Vereins, dem anschließend auch der Klassenerhalt in der zweithöchsten deutschen Spielklasse gelang.
Der SV Wehen war damit nicht nur aufgestiegen, sondern hatte gezeigt, dass er im Profifußball bestehen kann. Sinnbildlich dafür steht der 4:3‑Heimsieg gegen den 1. FC Köln zu Beginn der ersten Zweitliga-Saison, als Ronny König binnen sieben Minuten einen Hattrick erzielte und ein frühes 0:2 in einen emotionalen Erfolg verwandelte. „Der Trainerjob stand für mich nach meiner Profikarriere klar im Vordergrund. Dann direkt den Aufstieg zu schaffen und die Art, wie wir uns dort präsentiert haben, ist ein absoluter Höhepunkt“, sagt Hock rückblickend.
Rückkehr als NLZ-Leiter
Rund fünf Jahre später kehrte Hock im Januar 2013 auf den Halberg zurück. Diesmal nicht an die Seitenlinie, sondern ins Nachwuchsleistungszentrum, das er strukturell entscheidend prägte. Unter seiner Führung entstanden zentrale Bausteine, darunter ein neues Funktionsgebäude, ein zusätzlicher Natur‑ und Kunstrasenplatz, die Einstellung des ersten Jugend-Athletiktrainers sowie eines Cheftrainers für den Grundlagen‑ und Aufbaubereich. Zudem führte er eine psychologische Betreuung im NLZ ein und initiierte die erste Kooperation mit einem Partnerverein, dem JFV Dietkirchen/Offheim. Der Lohn: Erstmals wurde das rot‑schwarze NLZ offiziell vom DFB lizenziert; ein Meilenstein, dessen Bedeutung weit über seine Amtszeit hinauswirkte.
Im April 2015 sprang Hock bis Saisonende wieder als Cheftrainer der Profis ein. Es war einer jener Momente, in denen er zeigte, wie selbstverständlich er Verantwortung übernahm, wann immer der Verein ihn brauchte. Ein Schritt, der sich im März 2016 sowie im Februar 2017 noch zweimal für kurze Zeit wiederholen sollte.
Entwicklung zum Sportdirektor
Im Sommer 2015 folgte der Wechsel in die Position des Sportdirektors. „In der Funktion kannst Du viel entwickeln; nicht nur im Trainingsalltag, sondern auch rund um die Mannschaft und im gesamten Verein“, beschreibt Hock seinen Rollenwandel. Fortan leitete er die sportlichen Geschicke des Vereins und feierte 2019 den nächsten großen Höhepunkt: Zum zweiten Mal in seiner Karriere stieg Hock mit dem Verein in die 2. Bundesliga auf, errungen über eine mitreißende und bis zur letzten Sekunde spannende Relegation gegen den FC Ingolstadt.
Zusätzlich zum sportlichen Erfolg zeigt sich seine Handschrift besonders in den Verpflichtungen von Spielern, deren Karrieren weit über die Region hinausstrahlten. Immer wieder bewies er ein goldenes Händchen für Transfers, die den Verein finanziell und sportlich voranbrachten. Er holte Spieler, die später Karriere machten oder Rekorde brachen. Manuel Schäffler wurde Rekordtorschütze des Vereins, die Wege von Benedict Hollerbach, Daniel‑Kofi Kyereh und Philip Tietz führten in die Bundesliga, Robert Andrich wurde Nationalspieler und Gustav Nilsson traf in der Champions League. Der letzte Transfer seiner Amtszeit war Gino Fechner, der bis heute für den SVWW spielt und auch Sascha Mockenhaupt, Rekordspieler und Identifikationsfigur, wurde einst unter Hock verpflichtet.
Dem SVWW bis heute eng verbunden
Nach der Saison 2020/21 trennten sich Verein und Sportdirektor einvernehmlich und mit großem Respekt. Hock blieb bis zum Übergang der sportlichen Leitung involviert und begleitete die Kaderplanung bis zur Übergabe an seinen Nachfolger.
Bis heute verfolgt er den SVWW „sehr intensiv“, ist regelmäßig im Stadion und hat zu vielen Verantwortlichen weiterhin in gutem Austausch. Selbst Jugendspiele verfolgt der Wahl-Wiesbadener bisweilen. Der Verein ist für ihn Heimat und familiäre Verbundenheit. „Über die ganzen Jahre habe ich hier viele Freunde und Bekannte kennengelernt und enge Freundschaften geschlossen. Die Region ist meine Heimat geworden. Ich lebe nun etliche Jahre hier und werde wahrscheinlich auch nicht mehr wegziehen.“
Christian Hock war einer der sportlichen Wegbereiter, dessen Handschrift im Verein bis heute Spuren hinterlassen hat; sichtbar auf dem Platz, spürbar im Verein und lebendig in den Menschen, die mit ihm gearbeitet haben.
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