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„Haben einen sehr guten Flow gefunden“

Profis,

Die Stimmen zum 2:0‑Heimsieg des SV Wehen Wiesbaden gegen den 1. FC Schweinfurt 05: Im Anschluss an die Partie äußern sich die Torschützen Moritz Flotho und Ibrahim Ati Allah, Cheftrainer Daniel Scherning und Victor Kleinhenz sowie Vize‑Kapitän Sascha Mockenhaupt am Mikrofon.

Moritz Flotho: 

„Wir können immer Qualität von der Bank bringen. Das zeichnet uns aus. Wir haben schon viele späte Tore geschossen und viele Treffer über Einwechslungen erzielt. Ich hatte heute ein gutes Gefühl und kam nach meinem Tor und meiner Vorlage in den letzten zwei Spielen mit Selbstvertrauen von der Bank. [Den Ablauf vor dem 1:0] haben wir oft trainiert. Bei der Boxbesetzung geht einer auf den ersten Pfosten und einer hinten rein. Dann bringt Fabian Greilinger die super scharfe Flanke an den Strafraum, ich komme im richtigen Moment aus dem Rücken des Abwehrspielers und treffe den Ball ganz gut. Wir haben einen sehr guten Flow gefunden. Jetzt geht es darum, dranzubleiben und weiter hart zu arbeiten.“

Ibrahim Ati Allah: 

„Als der Ball [zum 2:0] im Tor war, konnte ich es nicht richtig fassen. Moritz Flotho bringt den Ball gut, ich stehe perfekt am zweiten Pfosten und mache ihn mit rechts rein. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Danach habe ich meinen Emotionen einfach freien Lauf gelassen. Die Jungs, die bei mir in der Gegend wohnen, sind heute extra ins Stadion gekommen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass sie bei meinem ersten Profi-Tor hier sind.“ 

Daniel Scherning: 

„Ich habe schon vor dem Spiel zu den Jungs gesagt, dass wir zur Not auch bis zur 85. Minute oder bis in die Nachspielzeit hinein Geduld brauchen, um das Tor zu machen. Die Einwechselspieler hatten wieder einen riesigen Impact auf das Spiel. Ohnehin sind die Wechsel im Fußball etwas sehr Besonderes, gerade seitdem du fünfmal wechseln kannst. Wir haben versucht, mutig zu wechseln, um Stück für Stück Offenspieler auf den Platz zu bringen, die ein Momentum kreieren können. Trotzdem muss man auch über die Dinge reden, die davor nicht so gut waren. Wir waren teilweise zu träge und zu behäbig, wussten aber, dass wir jederzeit in der Lage sind, ein Tor zu machen. Am Ende haben wir nicht unverdient gewonnen.“

Victor Kleinhenz:

„Die Enttäuschung ist natürlich groß, wenn man ein Spiel zum wiederholten Mal in der Endphase unnötigerweise aus der Hand gibt. Mir tut es leid für die Jungs, weil sie über weite Strecken der Partie wieder aufopferungsvoll gekämpft haben. Wir haben über Strecken richtig gut Fußball gespielt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der letzten Punch Richtung Tor fehlt. Bis zur 87. Minute sehe ich aber auch keine klaren Torchancen von Wehen Wiesbaden.“

Sascha Mockenhaupt:

„Der Trainer hat schon vor dem Spiel angesprochen, dass Schweinfurt eine gute Mannschaft ist, dass es reicht, wenn es lange 0:0 steht und wir in der 80. Minute das Tor machen und dass wir hinten raus die Qualität haben, um nachzulegen. Es war ein bisschen wie in die Glaskugel geschaut, aber es ist aufgegangen. Es war ein typisches Drittliga-Spiel, bei dem Du wie immer viel investieren musst, um zu gewinnen. Das läuft nicht von alleine, aber wenn du gerade einen Lauf hast, gewinnst du das Spiel. Wir haben einen breiten, qualitativ hochwertigen Kader. Es ist ein großer Verdienst des Trainerteams und der Jungs, dass da keine schlechte Stimmung aufkommt, auch wenn nicht immer alle spielen können. Unsere Bank muss wie heute auch unser Plus sein.“