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„Haben einen super Job gemacht“

Profis,

Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning, Kapitän Fatih Kaya und Verl-Coach Tobias Strobl zum 2:1-Erfolg des SV Wehen Wiesbaden beim Heimauftakt 2026 gegen den Tabellenführer SC Verl. 

Fatih Kaya: 

„Es ist schon die ganze Saison über sehr unangenehm gegen Verl zu spielen. Sie sind sehr variabel und haben eine unheimliche Spielfreude. Wenn dann der gegnerische Kapitän zu mir kommt und sagt: ‚Wir haben es noch nie so schwer gehabt, uns Torchancen herauszuspielen‘, dann wissen wir, dass wir einen super Job gemacht haben. Wir haben als Einheit sauber verteidigt und immer wieder Nadelstiche gesetzt. Das wird am Ende dann belohnt. Bei beiden Treffern haben wir unseren Plan sehr gut umgesetzt. Wir wollten kompakt stehen, uns nicht locken lassen und dann im richtigen Moment zupacken. In der Situation vor dem 1:0 haben wir in der Entstehung des Tors die richtigen Entscheidungen getroffen und die Räume gut besetzt. Beim zweiten Treffer flankt Mocke [Sascha Mockenhaupt] aus dem Halbfeld. Wir wussten, dass wir im Strafraum gefährlich sind und es dann zu zweiten Bällen kommen kann. Am Ende haben wir das Tor quasi erzwungen und uns alle füreinander gefreut. Das macht eine Mannschaft aus. Wenn man Erfolg haben will, dann muss jeder für den anderen da sein und ihm seine Momente gönnen.“ 

Daniel Scherning: 

„Die Jungs haben heute wieder ihr Herz und brutale Leidenschaft auf dem Platz gelassen. Wenn ein Team wie der SC Verl mit so viel Selbstverständnis und Selbstvertrauen auftritt, musst Du ein bisschen leiden. Das ist kein einfaches Spiel. Trotzdem haben wir es gegen den Ball hervorragend gemacht und in den richtigen Momenten die Tore geschossen. Wir wussten, dass Verl viel den Ball haben wird. Dementsprechend wollten wir nicklig, eklig und darüber hinaus auch gut im Umschalten sein. Das haben wir in vielen Situationen gut gemacht und uns den Sieg deswegen auch verdient. Wir können auf die Jungs heute mega stolz sein.“ 

Tobias Strobl: 

„Wehen war richtig gut. Vor allem die langen Bälle waren unangenehm, da sie die [anschließenden] Duelle für sich entschieden haben. Bei den zweiten Bällen hatten sie eine hohe Schärfe drin, sodass auch diese immer ein bisschen gefährlich wurden. Dadurch war der komplette Rhythmus nicht auf unserer Seite. Trotzdem hatten wir mit Ball unsere Phasen und können das ein oder andere Tor machen. Gerade wie wir [aus der Kabine] rausgekommen sind, war richtig gut. Wir wollten mehr die Zwischenräume finden, das ist uns direkt nach der Pause gut gelungen. Da müssen wir das 1:1 zu machen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit ist der Druck dann wieder weniger geworden. Trotzdem haben wir nach dem 1:2-Anschlusstreffer noch das Riesenbrett, um den Ausgleich zu machen.“