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„Hatte noch nie so viel zu tun“

Profis,

Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning, Torwart Noah Brdar und Jahn-Coach Michael Wimmer zur 1:2-Auswärtsniederlage des SV Wehen Wiesbaden gegen den SSV Jahn Regensburg.

Noah Brdar:

„Wir sind von Beginn an nicht gut ins Spiel gekommen. Schon in der Anfangsphase hatte Regensburg die eine oder andere Chance und nach rund einer halben Stunde sind sie völlig verdient in Führung gegangen. In der Pause haben wir uns viel vorgenommen. Vor allem, dass wir die Basics auf den Platz bringen und um die zweiten Bälle kämpfen wollen. Wenn es spielerisch nicht funktioniert, müssen wir über den Kampf kommen. Leider ist uns auch das bis zur 80. Minute nicht gelungen. Ich hatte in dieser Saison noch nie so viel zu tun. Ich muss aber auch sagen, dass die 90 Minuten wirklich eine Ausnahme waren. Die letzten Spiele haben wir super verteidigt.“

Daniel Scherning:

„Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt und waren sowohl im Kopf als auch in den Beinen zu langsam. Der Gegner hat es gut gemacht und wir sind überhaupt nicht in unser Spiel gekommen. Mit dem Lattenschuss am Ende wäre sogar noch ein Punkt möglich gewesen. Wir haben aber viel zu spät am Spiel teilgenommen, als dass es uns berechtigt, etwas Zählbares mitzunehmen. Bei der Summe an Chancen, die Regensburg hatte, wäre das nicht verdient gewesen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Die Leistung hat nicht gereicht, um als Sieger vom Platz zu gehen.“

Michael Wimmer:

„Wir haben [vor dem Spiel] gesagt, dass wir besser Fußball spielen und im eigenen Ballbesitz mutiger sein müssen. Das haben wir von der ersten Minute an umgesetzt. Wir waren sehr dominant und haben uns dadurch sehr viele Torchancen kreiert. Das einzige Manko war die Chancenverwertung. Wir hätten den Sack früher zumachen müssen. Am Ende hatten wir [mit dem Lattenschuss von Moritz Flotho] Glück. Trotzdem war der Sieg verdient.“