„Sehr wichtig, dass wir mit drei Punkten aus der Winterpause kommen“
Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning, Torhüter Noah Brdar, Torschütze Donny Bogicevic und Ulm-Coach Pavel Dotchev zum 1:0-Auswärtssieg des SV Wehen Wiesbaden beim Rückrunden-Auftakt gegen den SSV Ulm 1846 Fußball.
Noah Brdar:
„Wir sind nicht gut aus der Halbzeit rausgekommen. Ulm hatte auf jeden Fall mehr Spielanteile, dann sind wir glücklicherweise durch den Standard in Führung gegangen. Das Trainerteam betont immer wieder, dass wir in diesen Situationen sehr gefährlich sind. Es freut mich, dass wir das nutzen konnten. Ich habe heute mein achtes Spiel gemacht, in denen wir nur sieben Gegentore kassiert haben. Das ist eine gute Quote und zeigt, wie gut wir als Mannschaft alle zusammen gegen den Ball arbeiten. Wir verstehen uns super, sowohl auf als auch neben dem Platz. Das hilft uns. Wir kommunizieren sehr viel und reden auch außerhalb des Spielfelds über die Gegner und Stürmer, die auf uns zukommen."
Donny Bogicevic:
„Es war sehr wichtig, dass wir mit drei Punkten aus der Winterpause kommen und jetzt den Schwung in die nächsten Wochen mitnehmen können. Die erste Halbzeit war wirklich top. Wir hatten viel Ballkontrolle und hatten einige Chancen, die wir dann aber auch reinmachen müssen. Dann steht es schon zur Halbzeit 1:0 oder 2:0. Im zweiten Durchgang hat Ulm gedrückt. Wir haben ein bisschen geschwommen, es am Ende aber trotzdem gut verteidigt. Kurz vor dem Freistoß zum 1:0 hat unser Co-Trainer Frank Steinmetz noch gesagt, ich soll auf den zweiten Pfosten laufen. Da war relativ viel Platz. Ich habe dann gesehen, dass der Ball verlängert wird und ihn so getroffen, dass er reingegangen ist."
Daniel Scherning:
„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Es war schon da ein offenes Spiel, aber wir hatten große Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Da haben wir es verpasst, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Ich habe danach gesagt, dass das Spiel hinten raus entschieden wird. Wir haben die Phase überstanden, in der Ulm das Tor machen kann. In dem Moment waren wir zu sehr im Verwaltungsmodus und ein Gegner mit mehr Selbstvertrauen killt uns vielleicht. Stattdessen haben wir das Spiel durch einen Standard auf unsere Seite gezogen. In diesen Aktionen gibt es klare Prinzipien. Wichtig sind der zweite Ball und das Lauern hinten am langen Pfosten. Ich würde aber lügen, wenn ich sage, das Ding war einstudiert."
Pavel Dotchev:
„Das war wieder eine gute Leistung und wieder stehen wir mit leeren Händen da. Das zieht sich wie ein roter Faden durch. Wir haben aus dem Nichts ein Gegentor bekommen, zu einem Zeitpunkt, in dem wir die bessere Mannschaft waren. Ich hatte offensiv gewechselt, weil ich dachte, wir sind dran, das Spiel zu gewinnen. Dann verlierst du das Spiel durch eine Standardsituation, die unglücklich verlängert wird. Es ist bitter für die Jungs. Die Mannschaft kann sich nichts vorwerfen. Wir haben es einfach nicht geschafft, heute Tore zu erzielen. Selbst nach dem 0:1 hatten wir noch gute Chancen, den Ausgleich zu erzielen."



