Logo - 3. Bundesliga
Logo -Britta
3.Bundesliga
britta-Arena

„Wird ein emotionaler Tag“

Profis,

Zum letzten Heimspiel am 38. Spieltag der 3. Liga empfängt der SV Wehen Wiesbaden am Samstag (16. Mai) die TSG Hoffenheim II. Anpfiff in der BRITA Arena ist um 13:30 Uhr, parallel zu allen anderen Partien des letzten Spieltags. Im Vorfeld der Begegnung spricht SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning im Spieltagsinterview über die vergangene Partie gegen Energie Cottbus, die anstehenden Verabschiedungen mehrerer Spieler sowie den kommenden Gegner aus Hoffenheim. 

Personal               

Fabian Greilinger kehrt nach abgesessener Gelbsperre wieder in den Kader zurück und auch Donny Bogicevic steht nach überstandener Magen-Darm-Erkrankung wieder zur Verfügung. Zudem sind die zuletzt verletzten Gino Fechner (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) und Ryan Johansson (Adduktorenprobleme) am Samstag wieder Optionen für den Spieltagskader. 

Nicht zur Verfügung stehen hingegen Florian Hübner (Gehirnerschütterung) sowie Milad Nejad (Wadenprobleme) und Simon Stehle (muskuläre Probleme). 

Daniel Scherning über …      

... das Spiel gegen den FCE: „Wir haben inhaltlich ein gutes Spiel gemacht, aber kein sehr gutes Spiel, weil dann hätten wir die Partie gewonnen. In den entscheidenden Momenten hat dann doch noch etwas gefehlt. Im Nachgang hat mich natürlich geärgert, dass wir den Elfmeter kurz nach der Halbzeit nicht bekommen haben. Wenn wir mit 2:1 in Führung gegangen wären, wäre das Spiel auch anders verlaufen. Läuferisch haben wir ein Top-Spiel gezeigt, sind fast 123 Kilometer gelaufen und viel gesprintet. Das sind Dinge, auf denen wir für die nächsten beiden Partien aufbauen können.“ 

… die Verabschiedung der sieben SVWW-Spieler: „Solche Verabschiedungen am Ende einer Saison gehören immer dazu, sind aber trotzdem emotional und speziell. Ich habe einen langen Zeitraum mit den Jungs zusammengearbeitet und die Wege trennen sich jetzt. Der Moment wird emotional werden, weil auch Spieler verabschiedet werden, die drei Jahre hier waren und zum Teil aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Und mit Sascha Mockenhaupt wird dann natürlich auch ein Spieler verabschiedet, der fast zehn Jahre hier war. Es wird ein emotionaler Tag werden und ein gebührender Moment für alle, im Speziellen natürlich für Mocke.“ 

… die Kaderzusammensetzung aufgrund der Verabschiedung: „Da wir am Samstag mehrere Spieler verabschieden, muss man natürlich abwägen, wem man am Ende noch Spielzeit gibt. Wir können nicht jedem den Moment geben, da das Spiel natürlich im Vordergrund steht. Dadurch, dass Mocke Rekordspieler des Vereins ist und die letzten Jahre hier sehr mitgeprägt hat, wird er seinen Moment auf jeden Fall bekommen. Er wird anfangen und im Laufe des Spiels seinen Moment mit der Auswechslung bekommen.“ 

… den letzten Gegner der Saison: „Die TSG ist sehr mutig im eigenen Ballbesitz. Sie versuchen über das Zentrum zu kombinieren und sind sehr riskant in ihrer Spielweise. Dadurch sind sie die Mannschaft mit den meisten Großchancen in der Liga. Hoffenheim hat zudem ein sehr aktives Gegenpressing im letzten Drittel, wenn sie Bälle verlieren und sind insgesamt sehr intensiv gegen den Ball. Sie werden uns hoch anlaufen und versuchen Stress auf den Platz zu bringen, um uns ihre Spielweise aufzuzwingen.“ 

… die Bedeutung des Spiels am Samstag: „Es hat eine große Bedeutung. Ich betone das zwar vor jedem Spiel, aber es bleibt wie immer ein Meisterschaftsspiel um drei Punkte und es geht wie immer um den Wettkampf. Wir als Mannschaft haben die Verantwortung für diesen speziellen Moment, wenn die Spieler verabschiedet werden. Sie waren eine lange Zeit hier und haben alles für den Club gegeben. Wir wollen dieses Spiel gerade zuhause für uns entscheiden. Da spielt es auch keine Rolle, dass die Saison danach beendet ist. Wir hatten eine gute Trainingswoche. Diese Energie wollen wir mitnehmen und morgen auf den Platz bringen.“ 

… die eigene Herangehensweise: „Es darf kein Harakiri-Spiel werden. Wir hatten mit dem VfB II eine von der Spielweise her ähnliche Mannschaft. Da haben wir über eine gute Kontrolle und Disziplin eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben in der zweiten Hälfte aber auch gemerkt, dass wenn diese Dinge fehlen, es gegen solche Gegner schwer wird. Wir brauchen Kontrolle, wir brauchen Disziplin und wir brauchen Verantwortung mit dem Ball. Auch eine gewisse Intensität gegen den Ball, wie in Cottbus ist wichtig, genauso wie eine läuferische Top-Leistung. Es sind einige Themen, die wir morgen auf den Platz bringen wollen, aber auch auf den Platz bringen müssen, um das Spiel für uns zu entscheiden. Darauf haben wir uns gut vorbereitet.“ 

Service         

Über die Social-Media-Kanäle des SVWW kann die Partie mitverfolgt werden. Alle wichtigen Informationen, Eindrücke und Ergebnisse gibt es auf Facebook und Instagram. Live ist das Spiel im Stream bei Magenta Sport zu sehen (Abonnement benötigt).          

Das Spieltagsinterview als Video gibt es hier.