"Am Ende haben wir es souverän gelöst"
Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Jochen Seitz, Doppelpacker Robin Kalem und Vize-Kapitän Philipp Hercher zum 3:1-Erfolg des SV Wehen Wiesbaden bei der SG Bornheim 1945 GW im Viertelfinale des Hessenpokals.
Jochen Seitz:
„Am Ende geht es darum, die nächste Pokalrunde zu erreichen. Wir wussten, dass es unangenehm wird, auf dem Kunstrasen zu bestehen. Für Bornheim ist es das Spiel des Jahres, für uns eine Pflichtaufgabe im Pokal. Trotzdem haben wir es am Ende souverän gelöst. In der ersten Halbzeit haben wir uns ein bisschen schwergetan. Da hätten wir klarer spielen müssen. Der zweite Durchgang war dann wesentlich besser. Wichtig war heute auch, dass die Spieler, die zuletzt weniger Einsatzzeit hatten, Spielpraxis und dadurch auch Kraft sammeln konnten. So sind sie da, wenn wir sie brauchen.“
Philipp Hercher:
„Ich habe mich gefreut, nach über zwei Monaten wieder gesund in der Startelf zu stehen. Das Spiel habe ich gerne mitgenommen, um mir die Power zu holen, die ich auch für die 3. Liga brauche, um wieder länger auf dem Platz stehen zu können. Der Pokal ist immer speziell. Ein enger Platz, dazu Kunstrasen und die Zuschauer, die nach dem 1:0 von Bornheim noch mehr Stimmung gemacht haben. Das ist dann schon eine unangenehme Situation. In der zweiten Halbzeit fand ich uns deutlich besser. Wir haben das Tempo weiter hochgehalten. Irgendwann ergeben sich dann die Räume. Zum Glück konnten wir das ausnutzen und die Pflichtaufgabe am Ende doch souverän lösen.“
Robin Kalem:
Das Spiel hat uns viel abverlangt. Bornheim hat es clever gemacht. Sie kennen den Kunstrasenplatz, hatten eine einfache Spielweise und haben diese sehr gut umgesetzt. Dazu hatten sie einige gute Spieler, die richtig aufgezockt, gut umgeschaltet und die Bälle festgemacht haben. Umso wichtiger war das 1:1 kurz vor der Halbzeit. Ben [Nink] hat den Ball top hereingeflankt, ich bin in den Sechzehner durchgelaufen und konnte ihn im Grätschen über die Linie drücken. In der Pause haben wir dann einige Dinge angesprochen, die wir im zweiten Durchgang deutlich besser umgesetzt haben. Mit dem 3:1 haben wir schließlich den Deckel draufgemacht. Ich habe den Ball in der Situation gut getroffen, so war es am Ende ein wirklich schönes Tor.“



