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„Das Gegentor darf uns niemals so aus der Bahn werfen“

Profis,

Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning, Vize-Kapitän Philipp Hercher und FKW-Coach Michael Schiele nach der 0:4-Niederlage des SV Wehen Wiesbaden bei den Würzburger Kickers. 

Philipp Hercher: 

„Der Plan am Anfang war gut, da hatten wir direkt zwei Chancen. Dann kriegen wir durch den Freistoß das 0:1. Im Anschluss war es zu wenig von uns, das müssen wir uns ankreiden lassen. Es war zu wenig Aggressivität und zu wenig Effektivität. Das erste Gegentor darf uns niemals so aus der Bahn werfen, dass wir am Ende mit 0:4 nach Hause fahren. Wir müssen analysieren, was genau schiefgelaufen ist und es in den nächsten Spielen besser machen. Letzte Woche haben wir ein gutes Spiel gemacht und haben bitter verloren. Heute ist Würzburg der verdiente Sieger.“ 

Daniel Scherning: 

„Wir sind gut ins Spiel reingekommen und müssen mit unseren Chancen das 1:0 machen. Stattdessen kassieren wir durch den Freistoß das 0:1. Danach haben wir ein paar Minuten nach unserer Zuordnung gesucht und bekommen das 0:2. Es war mir über 60 Minuten zu wenig in puncto Körperlichkeit und Durchsetzungsvermögen. Da hat uns Würzburg den Schneid abgekauft. Das macht es sehr bitter und enttäuschend. Nach zwei Spieltagen kannst Du noch nicht von einem Fehlstart sprechen, aber wir haben uns die ersten zwei Spiele und vor allem die Leistung heute anders vorgestellt. Ich glaube aber, dass die 3. Liga lang genug ist und man erst nach sechs bis zehn Spielen von einem guten Start oder einem Fehlstart sprechen kann.“

Michael Schiele: 

„Dass vier Tore rausspringen und wir noch zu Null spielen, ist sensationell. Wir sind anfangs schwer ins Spiel gekommen und der Gegner hatte zwei Chancen. Da können sie uns für unsere Nachlässigkeit bestrafen. Ab der zehnten Minute war es dann ein gutes Spiel für uns. Wir hatten eine gute Disziplin auf dem Platz, waren aggressiv gegen den Ball und haben gegen Widerstände angekämpft. Das 1:0 war ein schöner Türöffner und in der zweiten Halbzeit haben wir eigentlich nichts mehr zugelassen. Wir haben diszipliniert weitergespielt und auf unsere Chancen gewartet.“