„Das Punktekonto aufstocken“
Der SV Wehen Wiesbaden empfängt am Samstag (7. November, 14 Uhr) den TSV Havelse in der BRITA Arena. Im Vorfeld der Partie spricht SVWW-Cheftrainer Jochen Seitz unter anderem über die Qualitäten seiner Joker, den schmalen Grat zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit, die Stärken des kommenden Gegners sowie den positiven Nebeneffekt von inzwischen elf verschiedenen Torschützen.
Personal
Jordy Gillekens und Simon Stehle sind wieder teilaktiv ins Training eingestiegen. „Sie fühlen sich gut. Jetzt muss man schauen, ob es für das Spiel gegen Havelse schon für einen Kaderplatz reicht. In der Länderspielpause wollen wir sie so weit ranführen, dass sie zumindest danach wieder eine Alternative sind“, erklärt Seitz. Donny Bogicevic (leichte Muskelverletzung), Sinan Karweina (Muskelverletzung im Oberschenkel) und David Suárez (Knöchelverletzung) stehen weiterhin nicht zur Verfügung.
Jochen Seitz über …
… die Effektivität der Joker: Es ist nie eine Entscheidung gegen die Spieler, die draußen sitzen, sondern immer eine Entscheidung für die erste Elf, die ihre Sache momentan sehr gut macht. Zur Crunch Time kommen dann die Jungs von der Bank und müssen sofort funktionieren. Oft sind sie diejenigen, die ein Spiel entscheiden können. Das haben wir bereits in einigen Partien erlebt, in denen sie die Begegnung am Ende auf unsere Seite gezogen haben.“
… die aktuelle Stimmung im Team: „Die Jungs ziehen seit dem ersten Tag alle super mit und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist echt stark. Das Selbstvertrauen ist zuletzt sicherlich nochmal ein bisschen gestiegen. Wir dürfen es aber nicht als selbstverständlich betrachten, dass wir die ganzen Spiele gewonnen haben. Es ist ein schmaler Grat zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit. Deswegen müssen wir immer von Spiel zu Spiel denken und auch gegen Havelse wieder die Einstellung auf den Platz bringen, die wir in den letzten Partien gezeigt haben.“
… die vermeintliche Favoritenrolle gegen Havelse: „Wir sind momentan gut drauf. Man darf Havelse aber nicht unterschätzen. Sie haben die letzten vier Spiele nicht verloren und die Tabelle ist sehr eng. Zuletzt haben sie Saarbrücken geschlagen, die eine Spitzenmannschaft sind. Ziel ist es natürlich die drei Punkte bei uns zu behalten, und das Punktekonto aufzustocken. Dafür müssen wir unter anderem ihre Standardsituationen gut verteidigen. Sie sind gut strukturiert, sehr kampfstark und versuchen, viele spielerische Lösungen zu finden. Wir stellen uns auf einen harten Kampf ein.“
… die mittlerweile elf unterschiedlichen Torschützen: „Jeder kann Tore erzielen. Das schweißt die Mannschaft nochmal mehr zusammen, da jeder sein individuelles Erfolgserlebnis hat. Das ist aktuell eine tolle Geschichte.“
Das komplette Spieltagsinterview mit weiteren Einblicken gibt es auf dem YouTube-Kanal von Studio 26.



