„Der erste Sieg tut wirklich gut“
Die Stimmen von SVWW-Interimstrainer Frank Steinmetz, den beiden Torschützen Moritz Flotho und Roberto Massimo sowie Fortuna-Coach Matthias Mink zum 2:0 Auswärtssieg des SV Wehen Wiesbaden bei Fortuna Köln.
Moritz Flotho:
„Das war heute ein echt gutes Spiel von uns. Die Grundlage war schon vorher da, dazu haben wir nochmal an ein paar Stellschrauben gedreht. Wir sind eine selbstbewusste Mannschaft, weil wir um unsere Qualität wissen. Diese Qualität gilt es auch im Spiel auf den Platz zu bringen. Im Training sehe ich das jeden Tag, jetzt müssen wir es konsequent auf den Spieltag übertragen. Gerade nach der Gelb-Roten Karte haben wir viel Mentalität gezeigt und noch einmal richtig Gas gegeben. Der erste Sieg tut uns wirklich gut.“
Frank Steinmetz:
„Wir sind heute, anders als zuletzt, in Führung gegangen. Das war wichtig für die Mannschaft, um Sicherheit zu bekommen. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben unsere Dinge, die wir mit dem Ball vorhatten, umsetzen können und sind mit dem 1:0 belohnt worden. Wir sind von der Qualität der Mannschaft überzeugt. Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass sie mutig und mit breiter Brust agieren soll, unabhängig von der Tabellensituation. Nachdem der Gegner ein bisschen aufkam, haben wir mit dem 2:0 eiskalt zugeschlagen. Hinten raus war es [in Unterzahl] dann vor allem eine Frage der Mentalität.“
Roberto Massimo:
„Mein erstes Tor für den SVWW geschossen zu haben, ist ein sehr gutes Gefühl. Das Wichtigste ist aber, dass wir die drei Punkte geholt haben und ich meinen Teil dazu beitragen konnte. Das Team hat uns alle richtig gut aufgenommen. Wir verstehen uns richtig gut. Nach den vergangenen Wochen war es aber wichtig, jetzt zusammen die Wende zu schaffen. Die letzte halbe Stunde wurde es nach der Gelb-Roten Karte nochmal schwieriger. Wir haben uns etwas weiter zurückgezogen, das Spiel am Ende aber über Mentalität und Kampf für uns entschieden.“
Matthias Mink:
„Wir hatten eine schlechte Anfangsphase, in der der Gegner viel Druck gemacht und mit seiner individuellen Qualität gezeigt hat, wozu er in der Lage ist. So ist dann auch das 1:0 gefallen. Schlussendlich hatten wir genug Situationen rund um den Strafraum und auch ausreichend Abschlüsse. Uns hat heute aber die individuelle Klasse gefehlt, um die Tore zu machen. Es war schon unser Ziel, von Beginn an Intensität auf den Platz zu bringen. Der Gegner hat es in der Spielphase aber sehr gut gemacht. Wir sind viel hinterhergelaufen und schon vor dem 1:0 hatten sie den ein oder anderen Abschluss. Wir sind dann gut zurückgekommenund das 2:0 fällt in einer Phase, in der eigentlich wir gut im Spiel waren. Wir haben aber nicht den entscheidenden Punch gesetzt.“



