„Ein super Gefühl und ein super Tag“
Roberto Massimo:
„Für die Fans und auch für uns Spieler ist es natürlich immer schön, wenn viele Tore fallen. Es war ein super Gefühl und insgesamt ein super Tag. Bei der Freistoßvariante zum 2:0 sieht man, dass Franky [Frank Steinmetz, für Standardsituationen zuständiger Co-Trainer] genau weiß, was er macht. Das war schon der zweite Standardtreffer in kurzer Zeit und wir haben noch ein paar Varianten in der Hinterhand. Ich selbst habe in den vergangenen Wochen auch viel Selbstvertrauen getankt. Mir wurde schon öfter gesagt, dass ich einen guten Schuss habe, ihn aber zu selten nutze. Beim 3:0 habe ich mir deshalb einfach gedacht: Jetzt haue ich das Ding so fest wie möglich aufs Tor. Dass der Ball dann genau so einschlägt, macht es natürlich umso schöner. Beim 5:1 von Raul [Paula] stand der Torwart nach seiner Rettungsaktion ziemlich weit vor dem Tor. Dass Raul den Ball dann mit dem ersten Kontakt knapp hinter der Mittellinie so trifft, ist überragend. Ich freue mich besonders für ihn, weil ich auch privat sehr eng mit ihm bin. Normalerweise sage ich immer, dass er keinen linken Fuß hat. Vielleicht muss ich das noch einmal überdenken. Er hat auf jeden Fall ein starkes Spiel gemacht.“
Jochen Seitz:
„Es war schon ein kompliziertes Spiel. Ein 7:1 hört sich erstmal sehr eindeutig an, aber so eindeutig war es nicht. Wir waren sehr effektiv, das kam uns zugute. Gerade in der ersten Halbzeit hat uns Großaspach in der Defensive vor Probleme gestellt. Da hatten wir die ein oder andere kritische Situation zu überstehen. Trotzdem ist man nach so einem Sieg natürlich richtig happy. Bei sieben verschiedenen Torschützen sieht man, dass jeder Tore schießen will und jeder Tore schießen kann. Dadurch sind wir unberechenbar. Das ist alles harte Arbeit, und die Jungs setzen das bisher wunderbar um. Wir sind auf einem guten Weg, den wollen wir weitergehen.“
Pascal Reinhardt:
„Wir kommen ins Spiel rein, und die ersten drei Schüsse sind alle drin. Wie wir bei den Gegentoren verteidigen, ist einfach nicht gut, es kommt aber auch viel zusammen. Wir sprechen in der Pause dann einige Dinge an und erzielen kurz vor der Halbzeit sogar den Anschlusstreffer. Da denkst du natürlich, dass vielleicht nochmal etwas geht. Dann kommen wir raus und kassieren direkt das vierte Tor. Wir wussten genau, was auf uns zukommt. Eine tiefstehende Mannschaft, die über Umschaltmomente kommt. Gegen tiefstehende Gegner ist es schwierig, klare Torchancen herauszuspielen. Trotzdem hat uns die Intensität und die Aktivität gefehlt. Wenn man sieht, wie der Gegner verteidigt hat und wie wir verteidigt haben, dann war das in den entscheidenden Momenten der Unterschied.“



