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„Es ist ein besonderes Spiel für mich“

Profis, Fans,

Am Samstag (25. Juli, 15:30 Uhr) empfängt der SV Wehen Wiesbaden den FC Bayern München in der BRITA Arena zur Saisoneröffnung. Dabei treffen die Rot-Schwarzen nicht nur auf einen altbekannten Gegner aus dem DFB-Pokal in der vergangenen Saison, für SVWW-Innenverteidiger Justin Janitzek ist es auch ein Wiedersehen mit seinem Jugendverein. Im Interview spricht der 22-Jährige über das besagte DFB-Pokalspiel, seine Zeit beim FCB sowie seine eigene Entwicklung und den Blick auf die kommende Runde. 

Welche Bedeutung haben Spiele gegen den FC Bayern für dich? 

„Es ist für jeden aus dem Team, aber gerade für mich, ein besonderes Spiel. Ich habe früher dort gespielt, kenne noch ein paar Leute von damals und freue mich, sie wieder zu sehen. Ich war als kleines Kind immer Bayern-Fan. Es war der größte Verein in Deutschland, da war das der Verein, für den man war. Mittlerweile schaue ich mir einfach gerne die Spiele an.“ 

Wie sehr hat dich die Zeit in München als Fußballer und als Mensch geprägt? 

„Ich bin dort im Internat groß geworden und habe früh gelernt, selbstständig zu sein. Es gab zwar einen geregelten Tagesablauf, aber man musste sich trotzdem selbst darum kümmern, dass alles funktioniert hat. Die Zeit beim FC Bayern hat mich sehr geprägt und gerade sportlich extrem weitergebracht. Ich bin sehr dankbar für die Zeit. “ 

Welcher Moment ist dir beim FCB bis heute in Erinnerung geblieben? 

„An mein Kaderdebüt denke ich bis heute gerne zurück. Wir haben damals in der Champions-League-Gruppenphase in der Allianz Arena gegen Inter Mailand gespielt. Ich kam leider nicht zum Einsatz, aber das Gefühl vor Anpfiff einlaufen zu dürfen und sich bei so einer Kulisse warm zu machen, war ein sehr schönes.“ 

Im DFB-Pokalspiel in der vergangenen Saison habt ihr Bayern bis in die Schlussphase gefordert. Wie präsent ist das Spiel heute noch bei dir? 

„Die Atmosphäre in der BRITA Arena war unglaublich. Wir lagen erst 0:2 hinten und haben uns dann nochmal herangekämpft. Das hat auch die Fans im Stadion nochmal mitgerissen. Leider hat es am Ende nicht ganz zum Weiterkommen gereicht. Ich denke gerne daran zurück. Allerdings geht mein Blick auch immer in Richtung Zukunft. Das ist mir wichtig. Sich auf das zu konzentrieren, was kommt, und nicht auf das, was war.“ 

Wie siehst du deine Rolle im Team? 

„Ich möchte der Mannschaft auf dem Platz helfen und meine Leistungen aus der Vorsaison bestätigen. Darin sehe ich auch meine Verantwortung gegenüber dem Team. Ich möchte so viele Spiele wie möglich gewinnen und dazu meinen Teil beitragen.“ 

Wo siehst du deine eigenen Stärken? 

„Meine Stärken liegen im Spiel mit dem Ball und in meinem Spielverständnis. Ich habe in der vergangenen Saison sehr viel Vertrauen geschenkt bekommen, sodass ich auch die Chance hatte, mich auf dem Platz zu beweisen. Das möchte ich auch in dieser Saison wieder zeigen und mich dabei stetig weiterentwickeln.“ 

Was nimmst du aus der Vorbereitung mit? Auch im Hinblick auf den Saisonstart? 

„Die Vorbereitung war wirklich sehr gut. Wir haben im Trainingslager richtig Gas gegeben. Wenn wir als Team stetig weiterwachsen, haben wir gemeinsam die große Chance in dieser Saison etwas zu reißen. Gerade im ersten Spiel gegen Preußen Münster wollen wir direkt zeigen, was wir können. Dabei würden wir uns natürlich auf möglichst viele Zuschauer im Stadion freuen.“