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„Gewinnen tut immer gut“

Profis,

Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Jochen Seitz, Torschütze Roberto Massimo sowie Gäste-Coach Mersad Selimbegovic zum 3:0-Heimsieg des SV Wehen Wiesbaden gegen den TSV Alemannia Aachen.  

Roberto Massimo  

„Gewinnen tut immer gut, gerade jetzt nach der Länderspielpause und den eher schwierigen ersten Wochen. Mein Tor war natürlich cool. Als ich den Ball bekommen habe, hatte ich allerdings einen Krampf in der linken Wade. Das war ein kurzer Schockmoment. Zum Glück hatte ich genug Zeit, den Ball zu verarbeiten und ihn unten in die Ecke zu schieben. Es sind dieses Jahr viele neue Spieler dazugekommen. Da braucht es erst einmal Zeit, bis alles funktioniert. Ich selbst bin ja auch erst am Ende der Transferperiode gekommen. Wir haben uns jetzt gefangen und wollen die Punkte holen. Unter Jochen stehen wir insgesamt eher defensiv, wollen die Null halten und vorne mit mehr Passqualität zu Torchancen und Toren kommen. Jetzt gilt es, sich schnell zu regenerieren und für Samstag fit zu sein.“  

JOCHEN SEITZ  

„Der Sieg war gerade in der ersten Halbzeit ein hartes Stück Arbeit. Wir haben leidenschaftlich verteidigt, sind aber nicht so zu unseren Umschaltmomenten gekommen. Der Plan war, defensiv kompakt zu stehen und dann die Momente zu finden, in denen wir ins Angriffspressing gehen können. Es ist durchaus gewollt, dass auch der Gegner mal den Ball hat. Trotzdem sind wir zu tief gestanden. Wir haben deshalb in der Pause umgestellt und sind offensiver in den zweiten Durchgang gegangen. Grundsätzlich wollten wir aus unseren Standardsituationen mehr machen. Das hat beim 1:0 dann auch geklappt. Insgesamt hat die Mannschaft die Veränderungen [seit dem Trainerwechsel] sehr gut angenommen. Diesen Weg müssen wir jetzt weitergehen. Wir können uns nicht zurücklehnen und uns auf die zwei Spiele ausruhen. Am Samstag steht schon das nächste Spiel an. Die Mannschaft muss sich schnell regenerieren, damit gegen Regensburg alle wieder fit sind.“  

Mersad Selimbegovic   

„Es ist gerade sehr frustrierend. Das erste Tor nach der Ecke ist eigentlich leicht zu verteidigen. So gerätst du dann zu einer ungünstigen Phase kurz vor der Pause in Rückstand und leistest dir direkt nach dem Wiederanpfiff einen kapitalen Fehler zum 0:2. Damit ist das Spiel mehr oder weniger in die falsche Richtung gekippt. Das dritte Tor entsteht aus einem Befreiungsschlag, der zu einer riesigen Chance führt. So ist es schwierig, Punkte zu holen. Du kannst Dir gegen einen tiefstehenden Gegner keine Chancen am Fließband erarbeiten. Trotzdem hatten in der ersten Halbzeit zwei, drei gute Möglichkeiten. Wir befinden uns gerade in einer schwierigen Phase, durch die wir jetzt gemeinsam durchmüssen.“