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„Hat richtig Spaß gemacht“

Profis,

Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Jochen Seitz, Kapitän und Torschütze Florian Hübner sowie FCI-Coach Achim Beierlorzer zum 4:2-Auswärtssieg des SV Wehen Wiesbaden beim FC Ingolstadt 04. 

Florian Hübner 

„Es hat richtig Spaß gemacht. Ich bin froh, dass ich wieder fit bin und der Mannschaft helfen kann. Eigentlich hätten wir schon mit zwei Toren in die Pause gehen müssen. Das Verwerten der Chancen ist aber genau das, was uns in den vergangenen Wochen gefehlt hat. Nach der Halbzeit kommen wir wieder gut raus und gehen verdient in Führung. Beim 1:0 war der Ball tatsächlich hinter der Linie. Ich stand relativ nah dran und bin mir ganz sicher. Der Assistent hatte freie Sicht und hat es zum Glück auch gesehen. Der Trainer hat viel verändert und lässt uns einen anderen Fußball spielen. Über weite Strecken hat das heute bereits gut funktioniert. Trotzdem müssen wir eine 2:0-Führung souveräner zu Ende spielen. Durch die beiden Gegentore kommen wir nochmal ins Schwitzen. Umso wichtiger war es, dass wir eine brutale Moral gezeigt haben. Nach den vergangenen Wochen bin ich einfach nur happy, dass wir die drei Punkte geholt haben.“ 

Jochen Seitz

„Wir müssen nach zwölf Minuten eigentlich schon 2:0 führen. An der Seitenlinie verzweifelst du da natürlich und trotzdem musst du positiv bleiben. Die Jungs haben es ja grundsätzlich gut gemacht. Deshalb war in der Halbzeit auch das klare Thema, genau so weiterzuspielen und konsequent zu bleiben. Dann würden wir weiter unsere Chancen bekommen, die wir in der zweiten Halbzeit dann auch genutzt haben. Beim 1:0 haben die Spieler direkt die Arme hochgerissen. Da war für mich fast schon klar, dass der Ball drin war. In der Aktion hat man unseren absoluten Willen gesehen. Erst gewinnen wir das Kopfballduell, dann setzen wir nach und nutzen den Fehler des Gegners konsequent aus. Beim 2:0 macht es Raul Paula hervorragend. Da sieht man seine technische Qualität. Defensiv standen wir über 70 Minuten hervorragend. Nach dem 2:2 kann das Spiel natürlich kippen. Trotzdem hatten wir eine gewisse Stabilität, auch wenn Ingolstadt am Ende mit einer enormen Wucht kam und viele große Spieler in der Box hatte. Das 3:2 von uns war dann wieder hervorragend herausgespielt.“ 

Achim Beierlorzer 

„Wir haben zu viele Fehler gemacht. Fußball ist ein Fehlerspiel, aber wir haben den Gegner dadurch immer wieder zu gefährlichen Umschaltmomenten eingeladen. Trotzdem kämpfen wir uns wieder auf 2:2 ran. Wir hatten viele Flanken in der Phase und machen so die zwei Tore. Anschließendwollten wir mit Sinn und Verstand weiter nach vorne spielen und uns nicht entblößen. Das haben wir beim 2:3 dann aber gemacht. Ich habe vor dem Spiel Intensität und Aktivität verlangt. Die habe ich gesehen. Natürlich müssen wir an individuellen Dingen arbeiten. Es geht teilweise um Kleinigkeiten, aber die sind im Fußball oft entscheidend.“