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„Hören nie auf, an uns zu glauben“ 

Profis,

Am 27. Spieltag der 3. Liga steht für den SV Wehen Wiesbaden ein stimmungsvolles Flutlichtspiel an: Die Reise führt innerhalb der Englischen Woche zum 1. FC Saarbrücken. Anstoß im Ludwigsparkstadion ist am Mittwoch (4. März) um 19 Uhr. Vor dem Duell blickt SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning unter anderem auf die aktuelle Form seiner Mannschaft, die personelle Situation und die Aufgabe in Saarbrücken. 
 

Personal 

“Robin Kalem ist auf einem sehr guten Weg und wird heute Teile vom Teamtraining mitmachen. Ich bin zuversichtlich, dass er nach der Englischen Woche wieder normal ins Training einsteigen wird und in Richtung des Spiels bei 1860 München wieder eine Alternative ist”, konnte Scherning ein erfreuliches Update geben. “Bei Donny Bogicevic wird es noch einen Tick länger dauern, aber auch da sind wir zuversichtlich, dass er uns zeitnah wieder zur Verfügung stehen wird.“ 

“Im Fall von Ole Wohlers ist zur Verletzung eine Krankheit dazugekommen, das hat ihn ein paar Tage zurückgeworfen”, erklärt Scherning weiter. Zudem werden auch Simon Stehle (Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel) und Florian Stritzel (Muskelverletzung im rechten Oberschenkel) weiterhin fehlen. 

 

Daniel Scherning über …

… die Stärke seines Teams in der Schlussphase von Partien: „Das Thema ist in der Kabine absolut präsent. Wir haben in den vergangenen Spielen 15 Tore ab der 75. Minute erzielt und gerade nach der Winterpause gezeigt, dass wir Partien hinten heraus für uns entscheiden können. Wir hören nie auf, an uns zu glauben. Das machen wir im Moment sehr gut. Ich hoffe, dass wir solche Spiele auch in Zukunft für uns entscheiden.“ 

… die Kaderzusammensetzung in Englischen Wochen: „In einer Englischen Woche mit drei Spielen in sieben Tagen ist das Thema Frische immer präsent. Durch Wechsel kannst du diese erzeugen. Ohnehin treffen wir auf drei unterschiedliche Gegner und wissen, dass wir punktuell verschiedene Schwerpunkte in unserer Spielweise setzen müssen. Deshalb sind auch strukturelle Anpassungen nicht ausgeschlossen. Der Kader ist groß und bietet genügend Alternativen. Die Sperren und die muskulären Verletzungen tun uns aktuell natürlich weh. Mit Nikolas Agrafiotis und Fatih Kaya können wir in der ersten Linie aber auch in der Herangehensweise etwas verändern und die Ausfälle auffangen. Und auch im Zentrum haben wir mit David Suárez, Milad Nejad sowie etwas offensiver ausgerichteten Spielern mehrere Möglichkeiten, die frei gewordene Position eins zu eins zu besetzen.“ 

… die Anreise am Spieltag: „Die Anreise ist diesmal nicht allzu lang. Gleichzeitig haben wir drei Spiele in sieben Tagen und insgesamt 14 Tage ohne freien Tag vor uns. Wir sind viel zusammen und haben viele Einheiten und Besprechungen. Deshalb war die Überlegung, das bewusst einmal zu durchbrechen und nicht zusätzlich zwei Tage im Hotel in Saarbrücken zu verbringen. Die Jungs können zu Hause schlafen und in ihrem gewohnten Umfeld sein – das kann leistungsfördernd wirken. Morgen geht es dann nach einer kurzen Aktivierung gemeinsam nach Saarbrücken.“ 

… den 1. FC Saarbrücken: „Wenn man zweimal in einer Saison den Trainer wechselt, hat das seine Gründe. Mit ihrem Kader wollten sie eigentlich um den Aufstieg mitspielen, stehen jetzt aber in der unteren Tabellenhälfte. Trotzdem ist es eine Mannschaft mit viel individueller Qualität und Spielern, die fußballerisch viele Lösungen auf den Platz bringen können. Sie sind sehr variabel in ihrer Spielweise und bringen viel Tiefe ins Spiel, etwa über Florian Pick, Rodney Elongo-Yombo und Maurice Multhaup. Dazu haben sie mit Kai Brünker einen klaren Zielspieler, der in der Box extrem gefährlich ist. Da müssen wir sehr kompakt und intensiv verteidigen. Es wird morgen unter Flutlicht sicher kein einfaches Spiel. Unser Anspruch muss sein, an die Leistung gegen Ingolstadt anzuknüpfen, unsere Dominanz und Reife wieder auf den Platz zu bringen und das Spiel so in unsere Richtung zu ziehen.“ 

… die entscheidenden Faktoren im emotionalen Ludwigsparkstadion: „Wir brauchen Mut und Lösungen mit dem Ball. Für den Gegner wird es keine einfache Situation, weil die Stimmung unter den Fans schon im letzten Spiel gegen Schweinfurt hinten heraus negativ war. Am Ende steht und fällt es mit der Art und Weise, wie wir die Partie angehen. Wie wir reinkommen, wie wir die Anfangsphase gestalten, wie präsent wir in den Zweikämpfen sind und vor allem, wie mutig wir mit dem Ball agieren. Ein aktives Spiel mit dem Ball muss die Basis sein. Gleichzeitig brauchen wir eine konsequente Defensivleistung, müssen zielstrebig Richtung Tor spielen und die Chancen, die wir bekommen bis zum Ende sauber ausspielen. Letztendlich geht es darum, ein Tor mehr zu erzielen als der Gegner. Wir freuen uns auf das Flutlichtspiel, auf eine intensive Atmosphäre, auf einen guten Gegner – und auf einen erfolgreichen zweiten Teil dieser Englischen Woche.“ 
 

Service    

Über die Social-Media-Kanäle des SVWW kann die Partie mitverfolgt werden. Alle wichtigen Informationen, Eindrücke und Ergebnisse gibt es auf Facebook und Instagram. Live ist das Spiel im Stream bei Magenta Sport zu sehen (Abonnement benötigt).     

Das Spieltagsinterview als Video gibt es hier.