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„Musst die Führung über die Zeit bringen“

Profis,

Die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning, Torschütze Moritz Flotho und Gästecoach Luc Holtz zum 3:3 des SV Wehen Wiesbaden gegen den SV Waldhof Mannheim.

Moritz Flotho: 

„Wir spielen eine gute erste Halbzeit, in der wir alles im Griff haben. Danach spielen wir auch keine schlechte zweite Halbzeit, müssen aber vorne den Sack zumachen. Hinten ist es mit den Gegentoren nach Standards einfach bitter. Da müssen wir klarer sein, die Tore fallen zu leicht. Wenn Du 3:0 führst, musst du es schaffen, die Führung über die Zeit zu bringen. Du musst kaltschnäuziger sein, besser verteidigen und es seriös zu Ende spielen. [Den einen Eckball beim Stand von 3:2] streife ich mit dem Kopf ganz leicht. Dann ist es bitter, dass er an die Latte und nicht rein geht. Bei der zweiten Chance habe ich ein bisschen Glück, dass der Ball nochmal zu mir kommt. Ich will ihn in die kurze Ecke machen und habe dann ein bisschen Pech, dass er an den Pfosten geht.“

Daniel Scherning: 

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, sind völlig verdient in Führung gegangen und haben diese ausgebaut. Zur Pause war alles auf unserer Seite. Wir haben dann keine schlechte zweite Halbzeit gespielt, aber haben bei Standards dreimal nicht konsequent verteidigt. Ansonsten hatte der Gegner nicht allzu viele Chancen, während wir bei 3:1 das 4:1 und bei 3:2 das 4:2 liegen lassen. Wir treffen zweimal das Aluminium und hatten jederzeit die Möglichkeit, das Spiel noch für uns zu entscheiden. Ich kann meiner Mannschaft nur zwei Dinge vorwerfen. Zum einen, dass wir nicht konsequent bei Standards verteidigt haben und zum anderen, dass wir das Ding nicht zugemacht haben.“

Luc Holtz: 

„Wir haben viel thematisiert, dass wir die Null halten wollen und haben dann [nach einer Minute] die Aktion beim ersten Gegentor. Du kannst nicht 20 Meter vor unserem Tor mit Druck um Dich herum in ein Dribbling gehen. Da fragst Du Dich als Trainer, ob der Spieler zugehört hat, über was wir geredet haben. Wir waren die zweite Halbzeit nicht drei Tore besser, die erste Halbzeit aber auch nicht drei Tore schlechter. Nach dem 0:1 haben wir zweimal eine gute Aktion, in der wir das 1:1 machen müssen. In der Pause hat eine Innenreinigung der Mannschaft selbst stattgefunden. Ich bin normalerweise sehr ruhig und sachlich. Das war heute aber nicht von Nöten und ich habe eine etwas klarere Ansage gemacht. Die Reaktion ist dann gekommen.“