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„Sind maximal froh über unsere aktuelle Serie“

Profis,

Hier sind die Stimmen von SVWW-Cheftrainer Jochen Seitz, Kapitän Florian Hübner und Gäste-Coach Samir Ferchichi zum 3:0-Heimsieg des SV Wehen Wiesbaden gegen den TSV Havelse. 

Florian Hübner: 

„Im tiefen Verbund wissen wir genau, was wir machen, und durch unsere Konterstärke sind wir unangenehm zu bespielen. Jeder hat Bock zu verteidigen, egal ob es der Offensivspieler ist oder der Innenverteidiger. Alle geben hundert Prozent. Wir werden vom Trainer echt gut auf den Gegner eingestellt. Wir erobern die Bälle und schalten schnell um, weil der Gegner in dem Moment oft noch nicht gut sortiert ist. Dass dann auch immer unterschiedliche Spieler treffen, ist super für die Teamchemie. Wir haben jederzeit den Blick für den freien Mann und gönnen uns gegenseitig den Erfolg. Das sieht man sowohl beim 2:0 als auch beim 3:0. Wir sind maximal froh über unsere aktuelle Serie. Jetzt geht es in der Länderspielpause darum, ein bisschen herunterzufahren und Kräfte für den Endspurt zu sammeln.“ 

Jochen Seitz: 

„Ich bin sehr zufrieden. Wir haben die Partie in der ersten Hälfte bestimmt und hatten schon da die Chance zum 2:0. Nach der Pause machen wir dann zügig den zweiten Treffer, müssen das Spiel im Anschluss aber eigentlich früher zumachen. Defensiv sind wir oft nicht aus unserem Sechzehner gekommen und hatten im zweiten Durchgang ein, zwei brenzlige Situationen zu überstehen. Wir müssen in unserer Struktur aggressiver gegen den Ball arbeiten und dürfen nicht zu sehr in Passivität verfallen. Im Großen und Ganzen war es aber ein verdienter Sieg. Die Jungs haben sich jetzt ein paar freie Tage verdient. Sie haben heute nochmal richtig gearbeitet und extra Gas gegeben.“ 

Samir Ferchichi: 

„Die Art und Weise, wie wir die Gegentore bekommen haben und wie wir in der Box die letzte Konsequenz vermissen lassen, um selbst Tore zu erzielen, stimmt mich heute negativ. Trotzdem fand ich unseren Auftritt insgesamt sehr gut. Wir haben eine Seite komplett überlagert und das Spielfeld bewusst auf ein Viertel reduziert, weil der Gegner brutal stark im Umschaltspiel ist. Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die das so gut macht. Dennoch haben wir ihnen immer wieder Luft genommen, indem wir nach Ballverlusten sofort Druck auf die Außenlinie bekommen haben. Das haben wir über 30 Minuten hinweg sensationell umgesetzt. Wenn du das 0:1 und 0:2 dann aber so herschenkst, wird es schwierig. Damit geht der Plan des Gegners komplett auf. Sie können verteidigen, wir müssen das Spiel machen, und dadurch entstehen Räume, die sie auch vor dem 3:0 sehr gut bespielt haben.“