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„Sind unglaubliche Glücksgefühle in mir hochgekommen“

Profis,

Große Emotionen nach dem Jubiläumsheimspiel: Im Anschluss an den 2:1-Sieg des SV Wehen Wiesbaden gegen den FC Ingolstadt gaben die beiden SVWW-Torschützen Lukas Schleimer und Tarik Gözüsirin, die beiden Cheftrainer Daniel Scherning und Sabrina Wittmann sowie der Kapitän der Rot-Schwarzen Fatih Kaya ihre Stimmen zum Spiel ab. 

Lukas Schleimer: 

„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und sind verdient mit 1:0 in Führung gegangen. Es war die Vorgabe vom Trainer, dass wir im letzten Drittel ruhig ins Eins-gegen-Eins gehen sollen – entweder außen vorbei und die Flanke schlagen oder einfach selbst den Abschluss suchen. Das habe ich umgesetzt. Es war ein wirklich sehr schönes Tor. Nach der roten Karte ist es uns nicht mehr gelungen, Druck aufzubauen. Dementsprechend bekommen wir den Ausgleich. Trotzdem sind wir drangeblieben. Der Trainer sagt immer wieder, dass wir bis zum Schluss Gas geben müssen und irgendwie versuchen sollen, das Tor zu machen. Durch Tarik haben wir uns dafür belohnt.“ 

Tarik Gözüsirin: 

„Beim 2:1 sind unglaubliche Glücksgefühle in mir hochgekommen. Man hat es an meinem Jubel gesehen, ich bin vor Freude einfach ausgerastet. Wir haben die Qualität, diese Spiele zu ziehen, auch wenn man es in der zweiten Halbzeit nicht immer gesehen hat. Du brauchst einfach die richtige Mentalität. Wir sind drangeblieben und haben uns die drei Punkte geholt. Wir haben alle den Anspruch, oben mitzuspielen. Wir sind gierig nach Erfolg.“

Fatih Kaya: 

Wir wollen einfach Punkte einfahren. Zuhause war das jetzt der sechste Sieg in Serie gegen die bis dato formstärkste Mannschaft der Rückrunde. Uns war klar, dass es schwer wird, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit lange in Unterzahl waren. Wir wissen, dass es noch Potenzial gibt – vor allem darin, im eigenen Ballbesitz aktiv zu bleiben und das Spiel an uns zu reißen. Am Ende ist es aber einfach geil zu sehen, wie wir die Spiele in den letzten Wochen auf unsere Seite ziehen und wie wir als Mannschaft zusammenstehen. Wir geben bis zur letzten Sekunde alles. Als Verein wirst du nur einmal 100 Jahre alt. Es ist eine Ehre, zu diesem Zeitpunkt auf dem Platz zu stehen. Wir wollten diesen Sieg im Jubiläumsheimspiel für die Fans, für die Region und für den Verein unbedingt holen. Wir sind froh, dass es geklappt hat.

Daniel Scherning: 

Das sind Glücksgefühle pur. Bis zur roten Karte haben wir ein gutes Spiel gemacht, und auch danach hatten wir die Partie im Griff. Wir haben aber zu wenig getan, um das zweite Tor zu erzielen. Dann ist es im Fußball so, dass der Gegner einen Fehler von uns nutzt und das 1:1 macht. Trotzdem hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch ein paar Minuten, um das Spiel zu gewinnen. Du musst immer daran glauben, dass noch ein Moment kommen kann und ich habe eine Mannschaft, die genau das verinnerlicht hat. Ich hoffe, es wird noch ein spannendes Frühjahr. Wir sind oben dabei und wollen uns davor nicht verschließen. Jetzt genießen wir aber erstmal den Moment dieses Jubiläumsspiels.

Sabrina Wittmann: 

„Wir haben in Summe kein gutes Spiel gemacht. Wir hatten viele Ballverluste und bei vielen Spielern war das heute einfach Kategorie ‚Scheißtag‘. Trotzdem ist es nicht so, dass Wehen Wiesbaden 18 Bretter hatte oder wir im Verteidigen der Box zu schlecht waren. Wir hätten den Punkt gerne mitgenommen. Gerade in Unterzahl hatten wir nichts mehr zu verlieren. Wir haben nochmal Jungs auf den Platz gebracht wie Emre Gül, die immer den Ball haben wollen, um uns noch die eine oder andere Situation herauszuspielen. Vor allem im Umschaltspiel ist zu wenig von uns gekommen. Wir hatten schon gehofft, noch die eine oder andere Standardsituation mehr zu bekommen. Trotzdem hatten wir die eine Chance zum 1:1. Wenn du dann in der letzten Minute der Nachspielzeit noch den Gegentreffer bekommst, fühlt sich das hart an.“