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SVWW feiert höchsten Drittliga-Heimsieg der Geschichte

Profis,

Inklusive Traumtor von der Mittellinie, einstudierter Freistoßvariante und sieben verschiedenen Torschützen. Der SV Wehen Wiesbaden feiert gegen die SG Sonnenhof Großaspach einen überaus überzeugenden 7:1-Sieg (3:1). In der ersten Halbzeit sorgten Marcus Müller, Florian Hübner und Roberto Massimo für die zwischenzeitliche 3:0-Fhrung. Dem 1:3-Anschlusstreffer vor der Pause ließen Fabian Greilinger, Raul Paula, Gino Fechner und Robin Kalem im zweiten Durchgang vier weitere Treffer folgen. 

Früh probierte es Gino Fechner mit einem gefährlichen Abschluss aus der Distanz, den die Abwehrkette des Sonnenhofs noch blockte (4.). Nach einer Viertelstunde brachte Marcus Müller den SVWW dann mit einer starken Einzelaktion in Führung. Der Stürmer drehte sich mit dem Rücken zum Tor zunächst geschickt auf, ließ anschließend gleich drei Gegenspieler stehen und profitierte schließlich davon, dass sein von Lukas Schleimer noch leicht abgefälschter Abschluss unhaltbar im kurzen Eck einschlug (16.).  

Nach einer halben Stunde legte der SVWW mit einer einstudierten Freistoßvariante nach. Roberto Massimo legte den Ball aus halbrechter Position quer auf Max Brandt, der den Ball hinter die Abwehrkette chippte. Dort legte Schleimer nochmal zu Florian Hübner quer, der die Kugel aus wenigen Metern zum 2:0 über die Linie drückte (30.). Keine fünf Minuten später folgte das 3:0. Nach einem Ballgewinn von Fechner trieb Raul Paula den Ball stark nach vorne und bediente Massimo auf der rechten Seite. Dieser fackelte nicht lange, schweißte das Spielgerät in den oberen Knick des linken Ecks und baute die Führung aus. Die Gäste, die zuletzt nach zweimaligem 0:2-Rückstand noch vier Punkte eingefahren hatten, gaben sich jedoch nicht geschlagen. Nach zwei Pässen in die Tiefe tauchte Linksverteidiger Luca Molinaro frei vor Florian Stritzel auf und verkürzte auf 1:3 (39.). Dies war zugleich der Pausenstand. 

Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff stellte der SVWW den alten Abstand wieder her. Paula behauptete zentral vor dem Tor stark den Ball, ehe er diesen nach links zu Fabian Greilinger legte. Der Linksverteidiger schob die Kugel anschließend mit dem ersten Kontakt per Innenseite präzise ins lange Eck und stellte eiskalt auf 4:1 (50.). In der Folge kontrollierte der SVWW das Spiel zunehmend, ließ defensiv nichts anbrennen und legte offensiv sogar weiter nach. Einen platzierten Massimo-Schuss von der Strafraumkante konnte Maximilian Reule noch über die Latte lenken (63.). Drei Minuten später musste er das fünfte Mal hinter sich greifen. Einen Ball in die Tiefe konnte der SGS-Schlussmann weit vor seinem Kasten noch vor Massimo klären. Anschließend fasste sich Paula von der Mittellinie ein Herz und schoss den Ball über die Köpfe aller Spieler hinweg mittig ins verwaiste Tor (66.).  

Rund zwanzig Minuten vor dem Ende machte Gino Fechner als sechster verschiedener SVWW-Torschütze das halbe Dutzend voll. Nahezu baugleich zum vierten Treffer legte diesmal Massimo die Kugel nach links zum mitgelaufenen Fechner, der trocken zum 6:1 vollendete (72.). Den Schlusspunkt setzte in der ersten Minute der Nachspielzeit der eingewechselte Robin Kalem (90. +1). Der ebenso eingewechselte Niklas May bediente mit seiner Flanke von der linken Seite die Nummer 10 des SVWW, der Volley das 7:1 erzielte und damit für den höchsten SVWW-Heimsieg der Drittliga-Geschichte sorgte. 

Statistiken   

Aufstellung: Brdar – Nink, Hübner (83. Schultz), Janitzek, Greilinger (71. May) – Brandt – Massimo, Schleimer (79. Gözüsirin), Fechner, Paula (71. Kalem) – Müller (71. Flotho) 

Trainer: Jochen Seitz   

Bank: Brdar (ETW), Chaikhoun, Hercher, Ati Allah 

Tore: 1:0 Müller (16.), 2:0 Hübner (30.), 3:0 Massimo (35.), 3:1 Molinaro (39.), 4:1 Greilinger (50.), 5:1 Paula (66.), 6:1 Fechner (72.), 7:1 Kalem (90. + 1) 

Gelbe Karten: - / Celiktas, Eisele 

Zuschauer: 2.948