U17 unterliegt der Eintracht im Hessenpokalfinale
Bitteres Ende einer starken Pokalsaison: Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit und großem Kampfgeist muss sich die U17 des SV Wehen Wiesbaden im Finale des B-Junioren-Hessenpokals Eintracht Frankfurt mit 1:5 (0:0) geschlagen geben. Der SVWW beendet die Pokalsaison damit als zweitbeste U17-Mannschaft Hessens und bekam im Anschluss an die Partie die Silbermedaillen überreicht.
In der Neuauflage des Vorjahresfinals präsentierten sich die Rot-Schwarzen von Beginn an selbstbewusst. Bereits in der Anfangsphase erspielte sich der SVWW mehrere gute Möglichkeiten. Die beste Chance hatte Edwin Findeisen, dessen Abschluss in der 15. Minute an der Latte landete. Doch auch die Eintracht zeigte sich gefährlich und tauchte immer wieder vor dem Wiesbadener Tor auf. Am Ende der ersten 45 Minuten ging es trotz intensiver Zweikämpfe und Chancen auf beiden Seiten torlos in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten beide Mannschaften das Tempo und die erste gefährliche Aktion der Jungadler führte direkt zum Führungstreffer (42.). Allerdings ließ die Antwort der Rot-Schwarzen nicht lange auf sich warten: Yaha Camara traf nur drei Minuten später zum Ausgleich (45.). Anschließend entwickelte sich eine offene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach etwas mehr als einer Stunde brachte eine Standardsituation die Frankfurter erneut in Führung: Bei einem zunächst noch abgewehrten Freistoß setzte die Eintracht energisch nach und erzielte das 2:1 (63.). Nur wenige Minuten später kassierten die Rot-Schwarzen nach einer weiteren Standardsituation das 1:3 (67.). Dennoch gab sich die Mannschaft von U17-Trainer Marcel Poruba nicht auf und versuchte vehement, den Anschluss herzustellen. Einzig die letzte Durchschlagskraft fehlte. In der Nachspielzeit entschied der SGE-Nachwuchs die Partie dann endgültig und schraubte das Endergebnis innerhalb von zwei Minuten auf 5:1 (80.+4, 80.+5).
„Wir haben über die gesamte Spielzeit eine gute Leistung gezeigt. Umso ärgerlicher ist es, dass wir bei drei Standardsituationen des Gegners nicht energisch genug verteidigen und dadurch die Gegentore zulassen“, erklärt Poruba. „Am Ende war die Niederlage zu hoch für die Leistung der Jungs. Vor allem in der ersten Halbzeit hätten wir in Führung gehen können. Auch nach dem Ausgleich war alles offen. Wenn wir selbst das 2:1 machen, kann das Spiel sicherlich noch einmal kippen. So bleibt uns nur der Eintracht fair zum Sieg zu gratulieren.“



