„Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir auswärts punkten“
Am 29. Spieltag der 3. Liga ist der SV Wehen Wiesbaden beim direkten Tabellennachbarn TSV 1860 München zu Gast. Anpfiff im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße ist am Samstag (14. März) um 16:30 Uhr. Im Vorfeld der Partie spricht SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning im Spieltagsinterview unter anderem über die personelle Situation, den kommenden Gegner und die Herausforderung, die seine Mannschaft in München erwartet.
Personal
Kevin Broll ist nach seinem Magen-Darm-Infekt wieder fit und auch Robin Kalem stellt nach seinem Muskelfaserriss in der linken Wade wieder eine Option für den Kader dar. Über die Einsätze von Donny Bogicevic (muskuläre Probleme) und Ole Wohlers (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) wird erst kurzfristig entschieden.
Definitiv nicht zur Verfügung stehen weiterhin Simon Stehle (Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel) und Florian Stritzel (Muskelverletzung im rechten Oberschenkel). Zusätzlich fehlen Florian Hübner nach seiner fünften Gelben Karte gegen den VfB Stuttgart II sowie Niklas May nach seiner Roten Karte in der Partie gegen Saarbrücken.
Daniel Scherning über …
… die zweite Halbzeit gegen den VfB: „Nach dem Abpfiff bist du natürlich froh, dass du so ein wichtiges Spiel gewonnen hast. Trotzdem war ich mit unseren eigenen Balleroberungen und insgesamt mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden. Wir waren zu unsauber und haben viele Situationen dem Gegner überlassen. Im Laufe des Abends war ich aber stolz, dass wir den siebten Heimsieg in Folge eingetütet haben.“
… den Ausfall von Florian Hübner: „Der Ausfall tut natürlich ein Stück weit weh. Wir haben ein wichtiges Auswärtsspiel vor uns und Hübi ist im Defensivbereich unser Führungsspieler. Trotzdem haben wir genug Alternativen im Kader. Die Führungsaufgabe müssen wir auf mehrere Schultern verteilen. Bei so einem schwierigen Gegner brauchen wir Spieler auf dem Platz, die Verantwortung übernehmen.“
… die Vorbereitung diese Woche: „Wir haben nochmal sensibilisiert, dass eigene Ballverluste und Fehler gerade im Konterspiel schnell gefährlich für uns werden können. Gleichzeitig haben wir bereits im letzten Spiel deutlich mehr Tiefe in unser Spiel bekommen. Das wird gegen 1860 wichtig sein. Außerdem haben wir weiter an unseren Standards gearbeitet, damit wir da am Samstag gut vorbereitet sind.“
… 1860 München und ihren Trainer Markus Kauczinski: „1860 ist für mich nicht nur das Team der Stunde, sondern seitdem ich beim SVWW übernommen habe eine Mannschaft mit Aufstiegsqualität. Sie haben in dieser Zeit sogar einen Punkt mehr geholt als wir. Deshalb auch ein Kompliment und großen Respekt an Markus. Er schafft es immer wieder, Teams zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. 1860 tritt sehr kompakt gegen den Ball auf, hat wenig Gegentore kassiert und schaltet schnell um. Ein wichtiger Faktor wird auch die Atmosphäre im Stadion sein – die gilt es aufzusaugen, aber auch ein Stück weit ruhig zu stellen.“
… das Mindset des Teams am Samstag: „Entscheidend wird die Art und Weise sein, wie wir am Samstag von Anfang an auftreten. In den vergangenen beiden Auswärtsspielen haben wir keine gute Partie auf den Platz gebracht und sind erst aufgewacht, als wir mit dem Rücken zur Wand standen. Genau darauf liegt der Fokus. Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir auswärts punkten. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können und werden. München ist eine Mannschaft, die bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen kann – dazu zählen wir aber auch. Es wird am Samstag ein Verfolger-Duell. Beide Teams haben eine spannende Ausgangsposition für die letzten zehn Spiele.“
Service
Über die Social-Media-Kanäle des SVWW kann die Partie mitverfolgt werden. Alle wichtigen Informationen, Eindrücke und Ergebnisse gibt es auf Facebook und Instagram. Live ist das Spiel im Stream bei Magenta Sport zu sehen (Abonnement benötigt).
Das Spieltagsinterview als Video gibt es hier.



