„Wollen zusehen, dass wir nachlegen“
Inmitten der Englischen Woche empfängt der SV Wehen Wiesbaden am kommenden Mittwoch (14. Oktober) Alemannia Aachen in der BRITA Arena. Vor seinem ersten Drittliga-Heimspiel als SVWW-Cheftrainer spricht Jochen Seitz im Spieltagsinterview unter anderem über die Gefühle nach dem Sieg in Ingolstadt, die Trainingsschwerpunkte in der kurzen Zeit vor dem Aachen-Spiel und die 2:5-Niederlage des kommenden Gegners gegen Viktoria Köln.
Personal
Sinan Karweina (Muskelverletzung im Oberschenkel), Simon Stehle (Kreuzbandzerrung) und David Suàrez (Knöchelverletzung) stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Zudem wird Tarik Gözüsirin gesperrt fehlen. Hinter den Einsätzen von Noah Brdar (Entzündung am Fußnagel), Jordy Gillekens (muskuläre Probleme) und Philipp Hercher (Wiederaufbau nach muskulären Problemen) steht noch ein Fragzeichen.
„Wir haben aktuell eine recht lange Verletztenliste“, erklärt Seitz. „Die Jungs, die in Ingolstadt dabei waren, haben das aber hervorragend gelöst. Deshalb haben wir keine Bauschmerzen. Trotzdem hoffen wir, dass es bei dem einen oder anderen Spieler noch für einen Platz im Kader reichen kann.“
Jochen Seitz über …
… die Moral in den Schlussminuten gegen Ingolstadt: „Die Mannschaft hat es 70 Minuten hervorragend gemacht. Dann kassieren wir zwei Gegentore, die wir definitiv besser verteidigen müssen. Beim zweiten Treffer schießt Obed Ugondu den Ball aber auch wunderbar ins lange Eck. Das sind manchmal auch Situationen, in denen es der Gegner einfach gut macht. Viele Mannschaften wären anschließend wahrscheinlich eingebrochen, aber wir haben weiter dran geglaubt, den Siegtreffer zu erzielen. Den haben wir dann auch hervorragend herausgespielt. Die drei Punkte waren angesichts unserer aktuellen Tabellensituation enorm wichtig. Entsprechend war die Erleichterung nach dem Schlusspfiff groß. Vier geschossene Tore tun gut, ebenso wie die Tatsache, dass es vier verschiedene Torschützen waren. Jetzt wollen wir zusehen, dass wir nachlegen.“
… den kommenden Gegner: „Aachen agiert mit einem aggressiven Angriffspressing und verteidigt oft Mann gegen Mann. Zudem sind sie eine sehr spielstarke Mannschaft, die viel über das Zentrum kombiniert und dort viele Spieler positioniert. Wir brauchen erneut die nötige Kompaktheit und müssen gut in die Zweikämpfe und unser Umschaltspiel kommen. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, wird es schwierig, gegen uns zu gewinnen.“
Das komplette Spieltagsinterview mit vielen weiteren Einblicken gibt es auf dem YouTube-Kanal von Studio 26.



